Kühbauer: "Ich würde mich bei der Austria bedanken"

Schützenhilfe gefragt! Ausgerechnet Erzrivale Austria soll Rapid heute beim Sprung ins Meister-Play-off helfen. Coach Didi Kühbauer hätte seine Freude.

Hochspannung am letzten Spieltag im Bundesliga-Grunddurchgang! Für Rapid geht es heute im Duell mit Hartberg (17 Uhr live im Heute-Ticker) um den Einzug in die Meistergruppe. Allerdings reicht ein Sieg alleine nicht aus, denn die Hütteldorfer sind auf Schützenhilfe angewiesen – und das ausgerechnet vom Erzrivalen Austria Wien.

Die Violetten gastierten bei Sturm Graz, könnten mit einem Sieg über die "Blackies" die Türe zu den Meister-Play-offs für die Hütteldorfer aufstoßen. Aktuell liegen die Grazer auf Platz sechs, haben zwei Punkte Vorsprung auf Rapid.

Auch die Admira könnte den Grün-Weißen noch dabei helfen, die Top sechs zu erreichen. Wenn die Südstädter auswärts beim WAC drei Punkte holen und Rapid gleichzeitig einen Sieg einfährt, entscheidet das bessere Torverhältnis, wobei die Wolfsberger momentan um 4 Tore voran liegen.

Voraussetzung in jedem Fall: Ein Sieg von Rapid. Dass die bereits fix qualifizierte Austria absichtlich verliert, um die Grün-Weißen aus dem Meister-Play-off zu halten, hält Trainer Didi Kühbauer für unwahrscheinlich. "Ich kenne keinen Profi der Welt, der irgendwo hinfährt und sagt, ich will nicht gewinnen", meint der 47-Jähre.

Sollte die Austria tatsächlich dem Stadtrivalen den Sprung in die Top sechs ermöglichen, wäre Kühbauer "der Erste, der 'vielen Dank' sagt."

Die ganze Rechnerei ist jedoch umsonst, wenn die Hütteldorfer nicht gegen Hartberg gewinnen. "Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, und das werden wir tun", zeigt sich Kühbauer kämpferisch. "Wenn wir noch Tore brauchen, werden wir auf Teufel komm raus spielen." (red)

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