Kühbauer foppt "Schobi": "Stell ich mich vorher auf"

Gute Laune vor dem Liga-Heimspiel gegen die Admira. Rapid-Trainer Didi Kühbauer zieht seinen Angreifer Philipp Schobesberger auf.
Ein Mal wurde Didi Kühbauer am Freitag bei der Pressekonferenz vor dem Liga-Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Admira richtig sauer. Es ging dabei aber nicht um Rapid und auch nicht um die Südstädter.

Kühbauer schäumte, weil er auf die Aussagen von Sanel Kuljic am Tag davor angesprochen wurde. Der hatte in einem Interview behauptet, zwei Spiele von Mattersburg seien 2018 manipuliert gewesen. "Das stört mich. Wahnsinnig. Ich kenne den Verein und die Spieler in Mattersburg. Die sollen Spiele verschoben haben?", grummelte der Coach und fasste zusammen: "Schwachsinn!"

Kühbauer foppt "Schobi"



CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Deutlich lockerer wurde er, als der Fokus wieder auf das anstehende Liga-Spiel gelegt wurde. Vielleicht war es die Zuversicht. Die Admira liegt nach sechs Runden immerhin mit lediglich einem Punkt am Tabellenende. Rapid könnte von Rang sechs einen Sprung nach oben tätigen. Vielleicht wirkt der Erfolg vor der Länderspielpause nach schweren Wochen zu Saisonbeginn therapeutisch nach: Rapid schlug die Austria im Derby auswärts 3:1.

Kühbauer war jedenfalls, mit Ausnahme der kurzen Kuljic-Episode, gut aufgelegt. Zusammen mit seinem Star-Angreifer Schobesberger, der zuletzt wieder zu alter Stärke fand, bildete er vor versammelter Presse sogar kurz ein Komiker-Duo.

Schobesberger war gefragt worden, was denn seine Lieblingsposition sei. Der Linzer wurde von Kühbauer variabel eingesetzt. Der Dribblanski antwortete diplomatisch: "Links, rechts, vorne – solange ich spiele, ist mir die Position egal. Ich würde auch Innenverteidiger spielen."

Da fiel ihm sein Trainer ins Wort. "Das passiert sicher nicht, Schobi. Da stelle ich mich vorher selber auf." Ein Kichern ging durch den Saal. Die Defensivarbeit zählt nicht zu den größten Stärken des Offensiven.

Sollte Rapid diese Lockerheit am Sonntag (14:30 Uhr, "Heute"-Liveticker) mit auf den Rasen nehmen können, stehen die Chancen auf einen Sieg nicht schlecht.

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