Lamborghini muss Sportwagen zurückrufen

Der Sportwagen-Hersteller muss weltweit 2.500 Autos des Typs Gallardo zurückrufen. Der Grund ist eine defekte Warnleuchte.

Ein Software-Fehler soll schuld daran sein, dass nun weltweit 2.500 Sportwägen des Typs Lamborghini Gallardo (Coupé und Spyder) zurück in die Werkstatt müssen.

Warnleuchte warnt nicht

Genauer gesagt, soll es um eine defekte Warnleuchte gehen. Damit sollen eigentlich Fehlermeldungen angezeigt werden, doch nach dem Ausschalten des Motors geht die Information verloren.

Bei erneutem Einschalten leuchtet die Warnleuchte dann plötzlich nicht mehr. Der Fahrer merkt also nicht mehr, wenn es Schwierigkeiten mit dem Auto gibt, erklärt ein Unternehmenssprecher.

Luxus-Bolide

Das Problem trat nach dem Update des Motorsteuergeräts (ECU) auf, das im Rahmen der Aktion "L61XR0118" durchgeführt wurde. Produziert wurden die betroffenen Autos von Juli 2010 bis November 2013. Die Kosten für einen Neuwagen lagen ungefähr zwischen 140.000 und 220.000 Euro, das Modell wird seit 2013 nicht mehr hergestellt. Es wurde vom Lamborghini Huracan abgelöst.

Ein Lamborghini Gallardo bei einer Autoshow im Jahr 2011.

Es handelt sich um einen freiwilligen Rückruf, der Fehler kann innerhalb von zwei Stunden behoben werden.

2.500 betroffene Sportwägen. Das mag nicht viel klingen, ist aber nahe an dem, was Lamborghini im Vorjahr verkauft hat. 3.815 Luxus-Autos brachte das Unternehmen im Jahr 2017 an den Mann, das ergibt einen Umsatz von fast einer Milliarde Euro.

Lamborghini gehört zur Audi AG und damit zum VW-Konzern. Die Manufaktur in Sant'Agata Bolognese, wo die Autos gefertigt werdene, beschäftigt 1.500 Mitarbeiter.

(red)

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