Lauda mischt per Telefon im F1-Titelkampf mit

Wenn Toto Wolff bei Mercedes eine Entscheidung trifft, passiert das nie ohne Abstimmung mit Lauda. Per Telefon und WhatsApp gibt's ständigen Kontakt.

Niki Lauda kann zwar seit seiner Lungentransplantation im August (noch) nicht an den Rennwochenenden der Formel 1 teilnehmen, dennoch mischt der 70-Jährige kräftig im Mercedes-Titelkampf mit.

Lauda lässt sich über jedes Detail informieren, der dreifach Weltmeister weiß alles, was in der Fabrik und der Box passiert. Bei Besprechungen schaltet sich der Aufsichtsrats-Chef meistens per Telefon dazu.

Toto Wolff erklärt: "Niki spielte eine wichtige Rolle in unserem Team. Er ist zwar derzeit nicht an der Strecke, aber er verfolgt alles sehr interessiert. Wir wünschen ihn uns so schnell wie möglich zurück."

"Wenn jemand die Willenskraft hat, dann Niki"

"Wir wissen auch, dass er einen schweren Eingriff hinter sich hat. Es ist ein lager Prozess mit Ups und Downs. Aber wenn jemand die Willenskraft hat, dass er sich zurückkämpft, dann ist es Niki", so Wolff in der Sportbild.

Wolff steht mit Lauda ständig in Kontakt, meistens über WhatsApp: "Der Altmeister antwortet oft nur mit einem Satz oder sogar nur einem Wort", erzählt Wolff.

Der Auftakt für die Silberpfeile ist geglückt, Valtteri Bottas siegte in Melbourne vor Lewis Hamilton. Da gratulierte natürlich auch Lauda via Telefon.

(pip)

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