Lebensechter Arnie-Android verblüfft auf CES

He'll be back! Zumindest wenn es nach den Entwicklern von "Robo-C" geht. Der lebensechte Android, der Arnold Schwarzenegger zum Verwechseln ähnlich sieht, soll zukünftig Hotelgäste begrüßen.
Jährlich werden auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas (USA) die neuesten Innovationen aus den verschiedensten Bereichen der Tech-Branche vorgestellt. Eines der Highlights in diesem Jahr war sicherlich der Auftritt von Arnold Schwarzenegger.

"Was denkst du über die Menschen?"



Umringt von zahlreichen Messebesuchern beantwortete die "steirische Eiche" in Ruhe Fragen. Auf den ersten Blick kein seltenes Bild, abgesehen von den doch etwas ungewöhnlichen Fragen, wie "Was denkst du über die Menschen" oder "Welches ist das größte Land der Erde?". Auf den zweiten Blick wird einem schnell klar: Das Gesicht, welches Millionen von Kinobesuchern auch Filmen wie "Terminator" oder "Kindergarten Cop" kennen, gehört zu einem Androiden, der Arnold Schwarzenegger zum Verwechseln ähnlich sieht.

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Weltweit erster humanoider Android



Das russische Tech-Start-Up Promobot nennt ihren Arnie-Klon "Robo-C". Er ist der weltweit erste "humanoide Android" und soll, wenn es nach seinen Entwicklern geht, schon bald in zahlreichen Hotels, Geschäften oder Museen stehen und Besuchern beim Check-In, beim Bezahlen oder als Tour-Guide bei Fragen helfen.



Das Aussehen des "Robo-C" kann je nach Wunsch geändert werden - ein Schwarzenegger-Lookalike ist daher kein Must: "Wenn Sie einen Androiden mit ihrem Gesicht wollen oder dem eines anderen, kein Problem", so Promobot-Gründer Oleg Kivokurtsev zur "Daily Mail". Eine Kundin in Indien hat sich beispielsweise einen "Robo-C" anfertigen lassen, der ihrem verstorbenen Ehemann ähnlich sieht.

600 menschliche Gesichtsausdrücke



Der Android verfügt über eine künstliche Intelligenz und kann sich mit 100.000 eingebauten Sprachmodulen nahezu problemlos unterhalten. Darüber hinaus besteht sein lebensecht wirkendes Gesicht aus über 16 beweglichen Teilen, die mehr als 600 menschliche Gesichtsausdrücke imitieren können.

Promobot peilt den Verkauf von 100 Androiden in den nächsten 12 Monaten an. Ein nicht einfaches Ziel, belaufen sich die Kosten, je nach Robo-Modell, auf etwa 20.000 bis 45.000 Euro.



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