Lehrerin ging mit 21 Schülern bei Rot über Gleise: K...

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Im Jänner war die Pädagogin mit 21 Schulkindern bei Rotlicht über die Bahngleise in Traiskrichen gegangen. Gegen die Lehrerin wurden Ermittlungen eingeleitet. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Laut Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt "wurde keine konkrete Gefährdung festgestellt". Das Verfahren ist eingestellt

Im Jänner war eine Pädagogin mit 21 Schulkindern bei Rotlicht über die Bahngleise in Traiskrichen gegangen - ein Aufschrei in den Medien war die Folge. Gegen die Lehrerin wurden Ermittlungen eingeleitet. Jetzt liegt das Ergebnis vor: Laut Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt "wurde keine konkrete Gefährdung festgestellt". Das Verfahren ist eingestellt.

Da der Zug im Bahnhof erst angefahren sei, als die Kinder den Bahnübergang überquert hatten, gibt es keine strafrechtlichen Konsequenzen für die Pädagogin. Wie es aus dem Landesschulrat für Niederösterreich heißt, wird es auch keine Disziplinarstrafe für die Lehrerin geben. Lediglich einen schriftlichen Verweis habe es gegeben.

Die 21 Schulkinder im Alter von zehn und elf Jahren sollen mit der 58 Jahre alten Lehrerin am 25. Jänner 2017 die Bahnkreuzung bei Rotlicht überquert haben. Zu diesem Zeitpunkt stand eine Garnitur der Wiener Lokalbahnen im Bahnhof, der Triebwageführer meldete den Vorfall.

Nach der Anzeige konnte die Pädagogin ausgeforscht und wegen Gefährdung der körperliche Sicherheit im Straßenverkehr angezeigt. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt.

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