Lernrückstände mit zusätzlichen Förderstunden beheben

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras
Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann HeurasNLK Pfeiffer
Schule auf - Schule zu. Die Coronapandemie hat Schüler vor große Herausforderungen gestellt. Mit Förderstunden sollen Lernrückstände aufgeholt werden.

Um entstandene Lernrückstände aufzuholen, wird es ab Montag auch in Niederösterreich zusätzliche Förderstunden in den Schulen geben. „Mit umfassenden Konzepten und dank dem großen Einsatz des pädagogischen Personals und der Familien konnten die Herausforderungen der letzten Monate gut bewältigt werden. Bei einigen Schülern haben sich Lernrückstände ergeben, die es nun aufzuholen gilt.

Zur Stärkung der Kompetenzen, zur allgemeinen Förderung und zum Ausgleich ebendieser Lernrückstände stellt die Bundesregierung zusätzliche Förderstunden zur Verfügung. Diese werden ab Montag in Niederösterreichs Schulen umgesetzt werden“, erklären dazu Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister und Bildungsdirektor Johann Heuras.

1.161 Planstellen in NÖ

Im Konkreten gibt es beginnend ab den Semesterferien bis zum Ende des Schuljahres 2020/21 österreichweit 1.161 Planstellen als befristetes, zweckgebundenes Abrufkontingent. Dies entspricht österreichweit durchschnittlich zwei Wochenstunden je Klasse, die ab März im Sommersemester 2020/21 eingesetzt werden können. Maßnahmen, die mit diesen zusätzlichen Stunden in den Schulen ergriffen werden können, sind beispielsweise zusätzliche Stunden in Form von Förder- und Ergänzungsunterricht, Klassenteilungen in den Hauptgegenständen (Deutsch, Mathematik, Fremdsprachen), oder Kleingruppenunterricht in den Hauptgegenständen.

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