Letsch bremst Euphorie: "Wäre der größte Fehler"

Die Wiener Austria hat mit einem 2:0-Erfolg über "Angstgegner" St. Pölten den zweiten Sieg in Serie gefeiert. Euphorie lässt Coach Letsch keine aufkommen.

Die Wiener Austria hat erstmals seit dem 1. September wieder ein Heimspiel in der Generali Arena gewonnen. Der Sensations-Dritte SKN St. Pölten wurde mit 2:0 niedergerungen.

Den verdienten Sieg wollten die "Veilchen" trotz einer Leistungssteigerung im Vergleich zum 2:1-Auswärtssieg bei der Admira nicht überbewerten. Coach Thomas Letsch tritt auf die Bremse. "Jetzt in Euphorie zu verfallen, wäre der größte Fehler", so der Deutsche gegenüber Sky.

"Es war nicht alles gut, aber zuletzt war auch nicht alles schlecht. Ein verdienter Sieg, nicht mehr und nicht weniger", bilanzierte Letsch nüchtern, sah allerdings trotzdem einen Schritt nach vorne. "Spielerisch haben wir uns deutlich gesteigert, solange wir aktiv waren, haben wir viele Torchancen erarbeitet."

In den zwei verbleibenden Spielen bis zur Winterpause sollen jetzt weiter Punkte gesammelt werden. "Wir dürfen nicht nur auf den Strich schauen. Jeder Punkt, den wir jetzt holen, zählt ja auch für die Meistergruppe."

Ähnlich sah es auch Kapitän Florian Klein, der in der 42. Minute den 2:0-Siegtreffer fixierte. "Jetzt ist es wichtig, dass wir eine kleine Serie starten. Dass in dieser Phase nicht der schönste Fußball gespielt wird, ist klar. Aber wenn man nicht schön spielt, muss man zumindest die drei Punkte holen." (Heute Sport)

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