Kurden und Linke demonstrierten in Wien

Hunderte Menschen demonstrieren in Wien.
Hunderte Menschen demonstrieren in Wien.Bild: Screenshot Twitter
Der türkische Präsident Erdogan hat den Beginn des militärischen Einsatzes in Syrien bestätigt. Den dort lebenden Kurden droht nun die Vernichtung.
Nachdem die USA ihre Truppen aus Nordsyrien abgezogen haben, bezogen Einheiten der türkischen Armee die Ländergrenzen. Am Mittwoch bestätigte dann der türkische Präsident Erdogan den militärischen Einsatz gegen die Kurden – erste Truppen haben bereits die Grenzen überquert. Die Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) stehen der türkischen Armee und der Freien Syrischen Armee (FSA) gegenüber.

In ganz Europa formierten sich am Mittwochabend linke Aktivisten und Kurden zu Demonstrationen. Sie solidarisierten sich mit den Kurden und protestierten gegen den militärischen Angriff der Türkei. Auch in Wien wurde zu Kundgebungen und Protesten bei der Oper bzw. am Karlsplatz aufgerufen: "Tragen wir unsere Wut und Trauer auf die Straßen! #riseup4rojava".

In der Wiener Innenstadt haben sich nach 19 Uhr ein paar hundert Menschen versammelt, um zu demonstrieren. Die Ringstraße war kurzzeitig für Autos nicht befahrbar. Die nicht angemeldete Demo verlief laut Wiener Polizei allerdings friedlich und ohne Zwischenfälle. Polizeisprecher Paul Eidenberger sprach von etwa 500 Teilnehmern.

CommentCreated with Sketch.15 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Kurz vor 20.00 Uhr postete die Polizei auf Twitter, dass der Demozug am Ballhausplatz angekommen sei. Dort fand anschließend auch die Abschlusskundgebung statt.







Alles rund um den Einmarsch der Türkei in Syrien findest du hier!





Über Twitter posten viele User Foto- und Videoaufnahmen von den Protesten in Deutschland.









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