Debakel für ÖSV-Damen bei Slokar-Sensationssieg in Lech

Katharina Liensberger ist in Lech früh ausgeschieden.
Katharina Liensberger ist in Lech früh ausgeschieden.Gepa
Die ÖSV-Damen erlebten im Parallelrennen von Lech ein Debakel, alle drei rot-weiß-roten Hoffnungen schieden bereits im Achtelfinale aus.

Der Sieg ging sensationell an die slowenische Slalom-Spezialistin Andreja Slokar, die sich im zweiten Finallauf gegen die Norwegerin Thea Luise Stjernesund um fünf Hundertstel durchsetzte, zwölf Hundertstel aus dem ersten Durchgang wettmachte. Kristin Lysdahl (Norwegen) holte im kleinen finale gegen Marta Bassino aus Italien den dritten Platz (+0,10). 

"Das ist etwas, das ich nicht erwartet habe. Ich habe schon gestaunt, dass ich im Finale war. Das kam wirklich unerwartet", strahlte die Slowenin, die sich allerdings als Fan des Bewerbs outete. "Ich mag es, wenn ich jemanden neben mir sehe. Das macht wirklich Spaß", lachte Slokar. 

Ein rot-weiß-roten Debakel

Der Bewerbbegann derweil mit einem rot-weiß-roten Debakel. Lokalmatadorin und Weltmeisterin Katharina Liensberger schied im zweiten Achtelfinal-Durchgang gegen die Schwedin Sara Hector aus. Auch für Elisa Mörzinger war bereits in der ersten Runde gegen die Slowenin Tina Robnik Endstation (+0,73). Und Stephanie Brunner musste sich nach einer Aufholjagd gegen Kristin Lysdahl aus Norwegen um 17 Hundertstel geschlagen geben.

"Ich war zu direkt dran", erklärte Liensberger ihren Ausfall beim Heimrennen. "Es ist schade, dass ich hier nicht öfter runterfahren konnte, aber ich bin froh, dass ich die Chance hatte", strahlte die zuletzt verschnupfte Lokalmatadorin.

"Ich tu mir noch schwer, technisch gut Ski zu fahren, wenn das Tempo so langsam ist. Daran muss ich arbeiten", erklärte Mörzinger, die im Vorjahr als Achte noch beste ÖSV-Läuferin war. Und Brunner haderte mit dem Start. "Da hab ich es zweimal nicht gut erwischt, war beim zweiten Lauf viel zu früh."

Stars fehlten

Den Parallel-Bewerb haben mehrere Top-Läuferinnen ausgelassen. Mikaela Shiffrin kämpft mit Rückenproblemen, Petra Vlhova konzentriert sich bereits aufs Slalom-Training. Katharina Truppe, Chiara Mair, Katharina Gallhuber, Franziska Gritsch, Stephanie Resch und Katharina Huber scheiterten bereits in der Qualifikation.

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