Mayer triumphiert in der letzten Saison-Abfahrt

Die Abfahrts-Saison geht mit einem österreichischen Sieg zu Ende. Matthias Mayer raste beim ungewollten Speed-Weltcupfinale im norwegischen Kvitfjell zum Sieg, ließ Super-"Elch" Aleksander Aamodt Kilde hinter sich.
"Mothl" Mayer hatte mit einer perfekten Fahrt auf der Olympia-Strecke von 1994 den Trainings-Dominator Kilde noch abgefangen, brannte mit 1:48,02 die Bestzeit in den Schnee. Kilde hatte 14 Hundertstel Rückstand.

Es war der neunte Weltcupsieg für den Kärntner, der Vierte in der laufenden Saison. Und die perfekte Zusatzmotivation für Sonntag. Da hat Mayer, genauso wie Vincent Kriechmayr, noch die Chance auf den Super-G-Weltcup.

Kilde kann sich mit wichtigen 80 Punkten für den beinharten Kampf um die große Kristallkugel trösten. Carlo Janka fuhr mit 37 Hundertstel sensationell auf den dritten Platz, verdrängte seinen Landsmann Beat Feuz (4., 43 Hundertstel Rückstand) vom Stockerl. Der Schweizer hatte durch die Absage des Weltcupfinals in Cortina vorzeitig die Abfahrtskugel geholt.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch. Die restlichen Österreicher sucht man im Spitzenfeld vergebens. Daniel Danklmaier landete als zweitbester Österreicher auf dem zwölften Rang (+1,29). Mit einer verkorksten Fahrt kam Kriechmayr nicht über Rang 14 (+1,47) hinaus. Daniel Hemetsberger fuhr sensationell auf Rang 15 (+1,55).







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