Macron sagt nun Terroristen den Kampf an

Der Kampf gegen den Terror habe höchste Priorität.
Der Kampf gegen den Terror habe höchste Priorität.Bild: picturedesk.com
Für den französischen Präsidenten habe die Zerstörung des islamistischen Terrorismus oberste Priorität. Mit Details hielt er sich jedoch zurück.

"Der Islamische Staat ist unser Feind", das sagte Emmanuel Macron am Dienstag in einer Grundsatzrede vor französischen Botschaftern.

Sein Ziel sei es, dem Irak und Syrien wieder zum Frieden zu verhelfen. Den Krieg müsste man endlich beenden. Außerdem sei es die Priorität von Frankreichs Außenpolitik den islamistischen Terror zu bekämpfen.



Geheime Kontaktgruppe

Gleichzeitig kündigte er eine "internationale Kontaktgruppe" für Syrien an. Im September soll diese schon im Einsatz sein. Worum es sich dabei genau handelt, das wollte der französische Staatschef vorerst nicht verraten.

Beim Besuch des US-Präsidenten Donald Trump deutete Macron diese "Kontaktgruppe" bereits an. Damals meinte er noch, dass die Gruppe neue Impulse für den politischen Fahrplan nach dem Syrien-Krieg schaffen soll.

Mini-Asylgipfel

Am Montag sprach sich der französische Präsident bei einem Mini-Flüchtlingsgipfel in Paris für Registrierzentren in Nordafrika aus. Dabei sollen die Menschen bereits in Afrika davon abgehalten werden, die gefährliche Reise übers Mittelmeer anzutreten, obwohl sie keinen Anspruch auf Asyl in Europa hätten. (slo)

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