MaHü Neu: Vassilakou zieht nach einem Jahr Bilanz

Die Umgestaltung der beliebtesten Einkaufsstraße in Wien, der Mariahilfer Straße, wurde genau vor einem Jahr beendet.

Viel wurde über die Änderungen auf der Mariahilfer Straße diskutiert. Inzwischen haben sich die Wiener langsam an die Neugestaltung der Einkaufsstraße gewöhnt. Nur die Geschäftsleute jammern noch.

"Ein Jahr nach dem Umbau wird die neue Mariahilfer Straße von den Wienerinnen und Wienern voll angenommen", so Vassilakou gegenüber Heute.at. Das Konzept funktioniere gut und gehe auf, sowohl in den Begegnungszonen als auch in der Fußgängerzone gebe es keine Probleme. "Im Gegenteil, die Mariahilfer Straße ist heute ein lebendiger Ort, an dem sich jeden Tag tausende Menschen verabreden, wo Menschen ihre Mittagspause verbringen, wo Kinder an den Wassertischen spielen. Bei den Bürgerinnen und Bürgern ist die Zustimmung zum Projekt groß und es ist eine Freude zu sehen, dass so viele Menschen mit dem Projekt glücklich sind, die Sitzgelegenheiten bevölkern und den gesamten Straßenraum für sich nutzen."

Kritik von ÖVP

„Ein Jahr ist vergangen und noch immer wartet ganz Wien auf die Umsetzung der Querungen auf der Mariahilfer Straße, für die die Anrainerinnen und Anrainer bekanntlich mehrheitlich votiert haben. Dieser Wählerwille wird weiterhin hartnäckig ignoriert. Hier zeigt sich, wie weit die Wiener Grünen sich von ihrem einstigen Steckenpferd, der Bürgerbeteiligung entfernt haben“, so ÖVP Wien Klubobmann zur zur Jahresbilanz des Umbaus.

Wie jüngst in einem Bericht der „Wiener Zeitung“ aufgezeigt, würden die Geschäftsleute aufgrund der schlechten Erreichbarkeit, der massiven Stellplatzreduktion und eben der fehlenden Querungen unter Umsatzeinbußen klagen. Von einem Minus von 20 bis 30 Prozent sei die Rede. Vor allem die Geschäfte in den benachbarten Nebengassen würden aufgrund der Neugestaltung der Mariahilfer Straße leiden.

„Anstatt die Situation wieder einmal schönzureden, ist die Verkehrsstadträtin dringend aufgefordert aufgrund dieser Probleme endlich aktiv zu werden und für konkrete Verbesserungen zu sorgen. Es kann nicht sein, dass die Betriebe unter dieser chaotischen Verkehrspolitik zu leiden haben und massive Umsatzeinbußen in Kauf nehmen müssen. Es braucht eine vernünftige Verkehrspolitik, die die Interessen aller – nicht nur einzelner - einbezieht, statt weiterer mutwilliger Schikanen“, so Juraczka abschließend.

 

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