Maierhofer: "Bei Rapid fehlt es an der Mentalität"

Bild: GEPA

"Er ist immer positiv und hat einen unbedingten Siegeswillen - ein echtes Mentalitätsmonster! So beschreibt Mattersburg-Sportdirektor Franz Lederer Winter-Einkauf Stefan Maierhofer. Bitter: Ein Jochbeinbruch bremst den "Major" im Abstiegskampf. "Heute" erkundigte sich beim 34-jährigen Kult-Striker nach dem Wohlbefinden - und Ex-Klub Rapid.

"Er ist immer positiv und hat einen unbedingten Siegeswillen – ein echtes Mentalitätsmonster!“ So beschreibt Mattersburg-Sportdirektor Franz Lederer bremst den "Major" im Abstiegskampf. "Heute" erkundigte sich beim 34-jährigen Kult-Striker nach dem Wohlbefinden – und Ex-Klub Rapid.

Herr Maierhofer, am Wochenende erlitten Sie einen Jochbeinbruch, wurden operiert. Wie geht es Ihnen?

"Ich habe noch alle Zähne, also passt es. Nur die rechte Gesichtshälfte ist von der Operation ziemlich blau und angeschwollen."

 

Wie lange müssen Sie pausieren?

"Die Ärzte sagen drei bis vier Wochen. Aber ich versuche natürlich, so schnell wie möglich auf den Platz zurückzukehren. Eventuell mit einer Gesichtsmaske."

 

Ist ein Comeback am 18. März auswärts gegen Rapid denkbar? Gibt es die Rückkehr des "Phantoms von Hütteldorf"?

"Ich muss in erster Linie auf meine Gesundheit schauen, ich mache mir keinen Druck. Sicher wäre es schön, aber ich habe richtig gute Kollegen, die mich vertreten können. Wir haben einen breiten, starken Kader. Warten wir ab."

 

Mattersburg hat im Frühjahr drei Siege gefeiert und den Abstiegsplatz vorerst an Ried abgegeben. Was ist noch möglich?

"Meister werden wir nicht mehr, das steht fest. Unser Ziel ist natürlich, oben zu bleiben. Wenn wir die Heimspiele gewinnen, sollte uns das gelingen."

 

Sicher nicht Meister wird auch Ihr Ex-Klub Rapid. Was läuft dort schief?

"Ich kann es nur von außen beurteilen, weiß nicht, wie die Stimmung im Verein ist und was intern gesprochen wird. Ich finde es einfach schade, dass mit dem größten Budget der Vereinsgeschichte und einem Stadion, das europaweit zu den Top-10 zählt, nicht mehr rausschaut. Ich denke, es scheitert nicht unbedingt an der Qualität, sondern eher an der Mentalität. Bei einigen bin ich mir nicht sicher, ob sie wirklich alles für Rapid geben."

 

Definitiv alles gibt Steffen Hofmann, trotzdem sitzt er auf der Bank. Hat er sich das verdient?

"Ich kann leider nicht sagen, in welcher körperlichen Verfassung er ist, wie er trainiert. Fakt ist, wir werden alle nicht jünger. Der Trainer wird sich aber vermutlich was dabei denken, wenn er den Kapitän nicht spielen lässt."

 

Mit Salzburg steuert ein anderer Ex-Verein dem Titel entgegen. Wer kann die "Bullen" abfangen?

"Sie können sich in Wahrheit nur selbst schlagen. Sie sind auf einem guten Weg, haben richtig viel Qualität. Ich denke schon, dass sie es schaffen."

 

Erich Elsigan

 

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