Nachdem ein Vater in der Obersteiermark seinen 26-jährigen Sohn seit einigen Tagen nicht mehr erreichen konnte, erstattete er Anzeige bei der Polizei. Auch eine Nachschau in der Wohnung des 26-Jährigen brachte vorerst keine Hinweise auf seinen Aufenthaltsort. Eine Handy-Peilung verlief ohne Erfolg.
Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 26-Jährige am Abend des 17. September gemeinsam mit einer Bekannten ein Lokal in Mooslandl aufgesucht hatte. Sie verließen dieses gegen 00.30 Uhr gemeinsam, wobei sich ihre Wege in der Folge trennten.
Der Mann dürfte offenbar aus bislang ungeklärter Ursache etwa sieben Meter von der Straße entfernt rund 20 Meter über den Felsbruch gestürzt sein. Er dürfte sofort tot gewesen sein und wurde mittels Seil geborgen. Für die Betreuung der Angehörigen stand das Kriseninterventionsteam im Einsatz.
Die Einsatzkräfte erstatteten daraufhin eine Suchaktion entlang des Heimweges. Dabei stand auch die Bergrettung, die Feuerwehr Landl sowie ein Polizeihubschrauber der Flugeinsatzstelle Graz im Einsatz.
Gegen 16.10 Uhr konnte der 26-Jährige schließlich leblos vom Polizeihubschrauber aus etwa 20 Meter unterhalb der Gemeindestraße im Bereich eines Steinschlagnetzes aufgefunden werden.