Mann riss bei Fahrt U-Bahn-Tür auf

Monika Seidl traf in der Früh in einem leeren Waggon auf einen Randalierer. "Er schlug mit Stöcken herum, urinierte in den Zug - und riss bei voller Fahrt die Türen auf!", so die Wienerin.

Monika Seidl traf in der Früh in einem leeren Waggon auf einen Randalierer. "Er schlug mit Stöcken herum, urinierte in den Zug - und riss bei voller Fahrt die Türen auf!", so die Wienerin.

Auf dem Weg in die Arbeit: Die Wienerin (38) stieg am Dienstag um 7.10 Uhr in Kagran (Donaustadt) in die U1, erlebte Unfassbares. "Ich bin in den Waggon hinein, viele Leute sind in einen anderen umgestiegen. Ich dachte mir, weil es so stinkt", erzählt sie.

Mann pinkelte am Boden und schlug mit Stöcken herum

Als sie die Garnitur betrat, wusste sie warum: "Dort war ein großer Mann, der mit zwei Stöcken auf die Scheiben und Sitze einschlug, sich auf den Boden setzte und urinierte!" Während der Fahrt rastete der Unbekannte völlig aus: "Er hat einfach die Türen aufgerissen! Wenn dort ein Kinderwagen gestanden wäre, wäre er rausgerollt", so die Assistentin.

Acht Polizisten überwältigten den Unruhestifter

Sie alarmierte als Einzige die Polizei, betätigte den Notstopp. In der Station Kaisermühlen nahm die Exekutive den Verdächtigen fest. "Acht Polizisten sind mit Pfefferspray hergelaufen, erst vier Beamte konnten den Mann am Boden fixieren. Er hat eine unglaubliche Kraft entwickelt", so Seidl. Der Verdächtige wurde zur psychiatrischen Behandlung in ein Spital eingeliefert. Die Wiener Linien loben Seidls Vorgehensweise: "Genau so sollte man handeln.".

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