Mann sperrte Mutter ein und ging auf Polizei los

In Strickpullover, Lederjacke und mit Vollbart erschien Wilhelm Sch. (64) am Mittwoch zum Prozess. Auch seine eigene Mutter saß im Gerichtssaal, verteidigte ihren Sohn.

Dabei hatte sie der 64-Jährige im November letzten Jahres noch angegriffen. Konkret: Der unter Schizophrenie leidende Pensionist sperrte Theresa Sch. im gemeinsamen Haus in Pasching (Bezirk Linz-Land) acht Stunden in der Küche ein. Erst Angestellte des Hilfswerks befreiten die gebrechliche Dame aus ihrem Gefängnis.

Auf die alarmierten Polizisten ging der Hausherr dann mit einem Holzprügel los, verfehlte sie.

Vor dem Richter sagte der Angeklagte: "Ich hatte oft Panikattacken, die wie ein Raubtier über mich herfielen." Urteil: bedingte Einweisung in eine Anstalt. Sch. wird künftig im betreuten Wohnen untergebracht.

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