Marcel Hirscher nimmt frühes Aus mit Humor

Bei der Parallel-Riesentorlauf-Premiere in Alta Badia lief es für Marcel Hirscher alles andere als nach Wunsch. Bereits im ersten Duell musste sich der vierfache Gesamtweltcupsieger dem italienischen Newcomer Riccardo Tonetti geschlagen geben. Hirscher nahm es trotzdem mit Humor. "Geniale neue Disziplin - heute leider ohne mich", schrieb der Salzburger auf Facebook.

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Bei der lief es für Marcel Hirscher alles andere als nach Wunsch. Bereits im ersten Duell musste sich der vierfache Gesamtweltcupsieger dem italienischen Newcomer Riccardo Tonetti geschlagen geben. Hirscher nahm es trotzdem mit Humor. "Geniale neue Disziplin - heute leider ohne mich", schrieb der Salzburger auf Facebook.

In sechs Weltcup-Starts stand der 26-Jährige in der laufenden Saison immer am Podest, entschied fünf Rennen für sich. Ausgerechnet bei der Premiere des Parallel-Riesenslaloms in Alta Badia riss diese beeindruckende Serie. Nach dem Ausscheiden in der ersten Runde wurde Hirscher an 28. Stelle gewertet, machte lediglich drei Weltcuppunkte.

"Ich bin viel zu gerade reingefahren. Das ist sich nicht ausgegangen. So schnell kann es gehen", kommentierte der Salzburger seinen Torfehler im entscheidenden zweiten Lauf. Doch Hirscher war in guter Gesellschaft. Mitfavoriten wie Henrik Kristoffersen, Felix Neureuther, Fritz Dopfer oder Ted Ligety schieden ebenfalls früh aus. "Es sind wenig Kurven drin, da kommt es auf andere Qualitäten an", urteilte Hirscher.

"Kein Vorteil für Technik-Spezialisten"

Trotzdem sieht der rot-weiß-rote Skistar ein großes Potenzial im neuen Bewerb. "Ich habe ein paar Läufe zugesehen. Ich find es schon spannend. Es kann für die Zukunft sicher ein spannendes Format werden." Ähnlich sah es auch Hirschers Spezi Felix Neureuther: "Vom Vormat her ist es ganz gut. Es ist aber keine Kurve drin, für die Technik-Spezialisten ist das kein Vorteil."

Auch die weiteren ÖSV-Techniker vermissten Kurven. "Skifahren ist da runter fast das Unwichtigste", meinte Christoph Nösig. "Es wäre eecht ein schöner Bewerb. Ein paar Kurven wären aber gut", sagte auch Philipp Schörghofer. Manuel Feller fah sich auch mit lediglich einem Lauf im Nachteil. "Da ist es nicht immer ganz fair."

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