Mayer nach Sturz schon wieder Dritter im Training

Beim ersten Abtasten der "Birds of Prey" fuhr Matthias Mayer nach seinem schweren Trainingssturz auf den starken dritten Platz. Die anderen Österreicher, von Vincent Kriechmayr abgesehen, enttäuschten.

"Mothl" Mayer, der Mann aus Stahl! Beim Riesentorlauf-Training in Beaver Creek (USA) riss er noch einen "Stern" und verletzte sich am Übergang von der Hüfte zum Oberschenkel. "Irrsinnige Schmerzen", litt der 29-Jährigen nach eigenen Angaben. "Ich konnte das Bein nicht heben." Aus der Bahn lässt sich der zweifache Olympiasieger und aktuelle Weltcupführende von so einer Kleinigkeit aber nicht werfen – nur einen Tag später trumpfte der Kärntner beim ersten offiziellen Abfahrtstraining auf der "Birds of Prey" mit Platz drei bereits wieder groß auf.

Nur der US-Überraschungsmann Ryan Chochran-Siegle und der Norweger Aleks Kilde waren noch um 24 bzw. sechs Hundertstelsekunden schneller. Mit Vincent Kriechmayr überzeugte auch ein zweiter ÖSV-Läufer: Der Oberösterreicher landete auf Platz fünf, nur eine Hundertstel hinter dem Deutschen Lake-Louise-Sieger Thomas Dressen. Otmar Striedinger landete als 13. bereits (+1,21) außerhalb der Top Ten, Daniel Danklmaier wurde 26. (+1,73), Hannes Reichelt schwang als 31. (+1,93) ab. Max Franz riss hingegen mehr als zwei Sekunden Rückstand (+2,37) auf und kam nicht über Rang 41 hinaus.

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