Mehrere Lämmer plus Muttertier in Mülltonne entsorgt

Der "Horror-Schäfer" aus Castrop (DE) macht seinem Titel alle Ehre
Der "Horror-Schäfer" aus Castrop (DE) macht seinem Titel alle Ehre©Arche90
Der Tierschutzverein "Arche90" aus Dortmund kämpft auf verlorenem Posten für das Leben mehrerer Schafe. Nun landeten mehrere Lämmer im Mistkübel.

Seit Anfang Februar versucht der Tierschutzverein "Arche90" auf die lebensbedrohlichen Haltebedingungen einer Schafsherde in Castrop (Deutschland) aufmerksam zu machen. Im knietiefen Schnee bei zweistelligen Minusgraden stehen die Schafe ohne Unterstand und Futter im Freien. Vor allem für die Lämmer ist der Zustand lebensbedrohlich, da sie noch lange kein so dickes Fell haben wie die erwachsenen Tiere.

Hochträchtige Tiere bei -15 Grad

Am schlimmsten jedoch ist die Tatsache, dass sich auch hochträchtige Tiere in der Herde befanden. Eine Tierärztin, die den Verein begleitete war schockiert und sagte: „Kommt ein Lamm bei diesen Minusgraden auf die Welt, überlebt es nicht lang“. Es kommt nass und hilflos auf die Welt und haben der Kälte nichts entgegenzusetzen. Nach einem Tumult mit dem Besitzer konnte ein Kompromiss geschlossen werden, dass zumindest die trächtigen Tiere, Lämmer und Mütter in den Stall abtransportiert würden. Dem war nicht so - NUR die Lämmer wurden eingesammelt und keiner weiß wohin.

Nun stehen die Schafsmütter mit prallen Eutern in der Kälte - zustätzlich kam auch noch ein junges Lamm auf die Welt. Die Situation war untragbar und man organsierte zumindest einen großen Heuballen für die Herde, damit sie ihren Hunger stillen konnte. (Hier die ganze Geschichte)

Dieses schwarz-weiße Lämmchen wurde definitv als eines aus der "Horror"-Herde erkannt.
Dieses schwarz-weiße Lämmchen wurde definitv als eines aus der "Horror"-Herde erkannt.©Arche90

Dann der Schock!

In einer großen, orangefarbenen Mülltonne entdeckte man ein paar Tage später ein Muttertier mit einigen Lämmern. Die Vereinsvorsitzende ist sich sicher, dass es sich um die Lämmer handelt, die vor ein paar Tagen vom wütenden Schäfer eingesammelt wurden. Die Polizei und das Veterinäramt legte allerdings die Hände in den Schoß und wies die Beschlagnahmung der toten Tiere, um die Todesursache festzustellen, zurück. Sind sie erfroren? Verhungert? Was ist denn hier nur passiert? Das Veterinäramt ist in diesem Fall unerbittlich und sagt nur, dass auch die toten Tiere im Besitz des Schäfers sind.

Und jetzt?

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