Meissnitzer: "Wenn eine Frau stöhnt, heißt's gleich …"

Alexandra Meissnitzer
Alexandra MeissnitzerGepa
ORF-Expertin Alexandra Meissnitzer verrät, worum sie ihren Kamerafahrt-Kollegen Hans Knauß beneidet.

Die schnellsten Skifahrerinnen des Planeten kommen nach Zauchensee! Der Salzburger Skiort trägt am kommenden Wochenende zwei Speedrennen aus. Dabei wird sich auch Alexandra Meissnitzer wie gewohnt mit der Kamera in der Hand auf die pickelharte Piste wagen.

Die 48-Jährige stürzt sich auch 13 Jahre nach der Beendigung ihrer Skikarriere die steilsten Weltcuphänge hinab.

Wenn die Schnellsten 140 km/h drauf haben, wird die Abtenauerin immerhin noch mit rund 120 km/h geblitzt, schätzt sie ihre Geschwindigkeit für die "Krone". Meissnitzer gibt zu: "Na ja, es gibt schon Starts, wo i mir denk: 'Puh, du bist jetzt 48 und machst das immer no!'"

Die ORF-Expertin muss bei Tempo 120 auch noch auf die Kamerahaltung achten und ihre Fahrt kommentieren. Aber: "Da wird's zuerst a bissl lauter, und je näher ich zum Ziel komm, wird's dann immer weniger; weil da schnauf i dann schon, und das klingt bei Frauen net so gut", sagt Meissnitzer.

Ob das bei Männern besser klinge? "Ja, beim Hans Knauß klingt das toll. Wenn aber eine Frau stöhnt, dann heißt's gleich, die hat zu wenig trainiert."

Knauß ist ihr männliches Pendant im ORF. Ihn beneidet die zweifache Weltmeisterin auch um jene Ski-Klassiker, die im Jänner anstehen: Wengen, Kitzbühel und auch den Nachtslalom in Schladming, der ins Aufgabengebiet von Technik-Experte Thomas Sykora fällt. Diese Klassiker vermisst die Ex-Topathletin noch bei den Damen, um in Sachen Zuschauerzahlen zu den Herren aufschließen zu können.

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