Milliardär baut Akademie und schenkt sie dann Rapid

Michael Tojner
Michael Tojnergepa, picturedesk
Bei Rekordmeister Rapid tut sich etwas! Milliardär Michael Tojner baut 2021 das neue Nachwuchszentrum - und verschenkt es an den Verein.

Die Hütteldorfer sind seit längerer Zeit auf der Suche nach einem Geldgeber für das neue Nachwuchs- und Trainingszentrum im Wiener Prater. Der scheint nun gefunden!

Michael Tojner ist glühender Rapid-Fan, überlegte 2019 sogar als Präsident zu kandidieren, stieg dann aber aus dem Rennen aus. Er war nicht begeistert, dass Roland Schmid seine Liste mit Robert Grüneis fusionierte. Tojner wollte Grüneis mit einem Einstiegskapital von fünf Millionen Euro unterstützen, mit den Ansichten von Schmid stimmte er nicht überein, wandte sich eher auf die Seite von Martin Bruckner. Selbst gab er keine Wahlempfehlung ab.

Der Varta-Boss ist seither um Frieden im Verein bemüht - seine Geldspritze dürfte dafür sehr helfen. Wie der Kurier berichtet, soll der Vertrag bereits unterschriftsreif sein.

"Solange die Tinte nicht trocken ist, gibt es von uns aber keine Bestätigung zu den Plänen im Prater. Wichtig ist jedenfalls, dass wir – wie schon im Wahlkampf angekündigt – der Herr im eigenen Haus sind und sich Rapid an niemanden verkaufen wird", sagt Rapid-Präsident Bruckner beim Kurier.

Tojner will das Nachwuchszentrum komplett finanzieren, trägt dabei das komplette Risiko. Wenn das Millionen-Projekt fertig und bezugsfertig ist (ungefährt 2022), dann soll alles per Schenkung an den Verein übertragen werden.

Der Milliardär betont dabei, dass es sich um ein "Partnerschaftsmodell, das über reines Sponsoring hinausgeht" handeln soll.

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