Minister Klug will 2016 viel ins Heer investieren

Bild: GEPA pictures

Er gab die Höhe der Einsparungen (80 Millionen. bis 2015) vor, jetzt warnt Finanzminister Spindelegger (VP) vorm "Aushungern" des Heeres. Das brüskiert Offiziere und Verteidigungsminister Klug (SP), der "Heute" verrät, wie es weitergeht.

, der "Heute" verrät, wie es weitergeht.

Spindelegger verlangt von Klug und den Offizieren Reformkonzepte. Als "zynische Aussagen, die die Armee dieses Staates verhöhnen" und "Chuzpe" bezeichnen das führende Kommandanten. Generalstabschef Commenda: "Das Bundesheer hat ein Konzept nach dem anderen vorgelegt. Es fehlten nicht die Konzepte, sondern Geld." Ressortchef Gerald Klug weist im "Heute"-Gespräch darauf hin, dass Spindelegger die "prekäre Lage bewusst ist".

Spindeleggers Sparvorgaben seien schließlich der Grund für Fahrzeug-Ausmusterungen, Uniform- Recycling, die Rationierung von Munition, Einschränkung der Luftraumüberwachung, Kasernenverkäufe. 2015 müsse der strikte Sparkurs enden. "Ab 2016 brauchen wir aber frisches Geld für dringend notwendige Investitionen." Es müsse modernes Gerät beschafft werden.

"Die Katastrophenhilfe soll gestärkt, die Luftraumüberwachung sichergestellt werden. Dafür wird ein dreistelliger Millionenbetrag notwendig sein." Derzeit beträgt das jährliche Heeresbudget rund 2 Milliarden Euro oder 0,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. In der EU hat nur Malta weniger.

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