Ministerium bestätigt: Derzeit 3.000 Flüchtlinge in ...

Bild: Heute.at

Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner besuchte am Mittwoch das Flüchtlingslager Traiskirchen und berichtete von derzeit 3.000 Menschen, die dort untergebracht sind. 700 hätten zudem keinen festen Schlafplatz. Das Innenministerium bestätigte nun diese Zahlen.

Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner besuchte am Mittwoch das Flüchtlingslager Traiskirchen und berichtete von derzeit 3.000 Menschen, die dort untergebracht sind. 700 hätten zudem keinen festen Schlafplatz. Das Innenministerium bestätigt nun diese Zahlen.

Der Caritas-Generalsekretär berichtete auf "" von einem "Ort der Schande für Österreich" und beschrieb, dass von den derzeit 3.000 dort untergebrachten Flüchtlingen knapp 700 keinen fixen Schlafplatz hätten. Sie sollen in Garagen, Wartesälen und im Freien übernachten müssen. Laut "orf.at" bestätigte der Sprecher des Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck am Donnerstagnachmittag diese Zahlen.

Grundböck rechnet vor: In Traiskirchen könne man derzeit 1.820 Personen unterbringen, in den Zelten daneben nochmals 480. Damit stünden 2.300 Betten zur Verfügung. Den restlichen 700 Personen, die derzeit im Erstaufnahmezentrum sind, könne man nur Decken, aber kein Bett anbieten.

Übernahme durch Bundesländer zu langsam

Die Begründung? Es soll in den letzten fünf Wochen eine überdurchschnittliche große Anzahl an Asylanträgen gegeben haben. Im Vergleich dazu sei die Übernahme der Flüchtlinge durch die Bundesländer zu langsam verlaufen.

Auch das Innenministerium findet die Zustände laut "orf.at" mittlerweile unhaltbar. Entlasten könne man Traiskirchen hoffentlich durch die anlaufende Übernahme in die Bundesländer. Außerdem erhofft man sich auch durch das Angebot des Wiener Neustädter Bürgermeisters Klaus Schneeberger (ÖVP), der weitere 400 Flüchtlinge in einem Übergangslager aufnehmen will.

"Asyl-Ultimatum" bis Freitag

Die Übernahme von Flüchtlingen durch die Bundesländer bleibt weiter Thema. Das von Innenministerin gestellte Ultimatum zur Erfüllung der Quote läuft am Freitag ab. Dann könnte die Drohung, die Kasernen zu öffnen wahr werden.

Verteidigungsminister (SPÖ) betont erneut sein Angebot, bis zu 2.800 Flüchtlinge in Kasernen unterzubringen.

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