Moderator-Auswahl bringt FIFA Rassismus-Vorwurf

Der Internationale Fußball-Verband (FIFA) ist vier Tage vor der WM-Auslosung in Brasilien mit Rassismusvorwürfen konfrontiert worden. Grund dafür ist die Auswahl der Moderatoren für die Zeremonie am Freitag (17.00/Heute.at-Liveticker), bei der zwei afrobrasilianische Kandidaten übergangen worden sein sollen. Ein Staatsanwalt in Sao Paulo ordnete deshalb eine Untersuchung wegen möglichen Rassismus an.

), bei der zwei afrobrasilianische Kandidaten übergangen worden sein sollen. Ein Staatsanwalt in Sao Paulo ordnete deshalb eine Untersuchung wegen möglichen Rassismus an.

Die Auslosung werde vom brasilianischen Model Fernanda Lima und ihrem ebenfalls weißen Ehemann Rodrigo Hilbert, einem Schauspieler, TV-Moderator und Model, präsentiert, berichtete die Zeitschrift "Veja".

"Lima und Santos repräsentieren nicht die ethnische Zusammensetzung in Brasilien, einem Land, in dem sich die Hälfte der Menschen entweder als schwarz oder dunkelhäutig bezeichnet", betonte Staatsanwalt Christiano Jorge Santos.

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