München will bei EM 35.000 Fans ins Stadion lassen

München plant die EM mit Fans.
München plant die EM mit Fans.GEPA
In zwei Monaten beginnt die Fußball-EM. Trotz Corona-Pandemie pocht die UEFA auf Fans in den Stadien. Auch München legte nun ein Konzept vor.

München geht in die Offensive! Der EM-Spielort wollte lange keine Garantie dafür abgeben, dass beim Turnier im Juni Fans in die Allianz Arena dürfen. Zu unsicher sei die Lage wegen der Corona-Pandemie. Die UEFA "drohte", die vier angesetzten Spiele an andere Städte zu vergeben, forderte ein Bekenntnis.

Mittlerweile wurde ein Konzept eingereicht. DFB-Organisationschef Philipp Lahm erklärt: "Es gibt viele verschiedene Szenarien. Ich glaube, 100 Prozent Auslastung wird nicht möglich sein, so realistisch muss man sein. Alles andere könnte vielleicht möglich sein. Deswegen planen wir von null Zuschauern bis zu 50 Prozent Zuschauern." Sprich: Im Idealfall (aus UEFA-Sicht) dürfen in neun Wochen 35.000 Fans pro Match ins Stadion. Aktuell sind es null.

Budapest will volles Haus

"Die Hoffnung stirbt zuletzt, wie man so schön sagt. Wir müssen dran bleiben und arbeiten dafür", sagt Lahm. Damit gelten nur noch Bilbao, Dublin und Rom als "Wackelkandidaten". Alle anderen der zwölf Ausrichter-Städte planen fix mit Publikum. Amsterdam und Bukarest, wo Österreich seine Gruppenspiele bestreitet, wollen ihre Stadion-Kapazität bis zu 33 Prozent auslasten. Budapest strebt sogar eine volle Arena an.

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