Mutter kämpfte um Pflegegeld für ihren Bub

Die Mutter erreichte mit Hilfe der AK, dass die Pflegestufe für ihren Bub von zwei auf vier erhöht wird.
Die Mutter erreichte mit Hilfe der AK, dass die Pflegestufe für ihren Bub von zwei auf vier erhöht wird.Bild: iStock
Der Vöcklabrucker Michael (26) leidet an einer schweren Form des Down-Syndroms. Er hat Pflegestufe zwei. Dabei braucht er intensive Betreuung. Seine Mutter kämpfte für eine Erhöhung.
Unterstützung erhielt die Mama von der Arbeiterkammer Oberösterreich. Denn obwohl ihr Michael (Name geändert) an einer schweren Form des Down-Syndroms leidet und er ständige Betreuung braucht – der 26-Jährige kann nicht sprechen und darf keine Minute aus dem Auge gelassen werden – erhielt er nur Pflegestufe zwei.

Den Antrag auf Erhöhung der Pflegegeldstufe lehnte die PVA ab. Der monatliche Pflegebedarf sei mit 112 Stunden nicht hoch genug, so die Begründung.

Aus Verzweiflung wendete sich die Mutter an die AK Vöcklabruck. Und die half. Ein vor Gericht bestellter Sachverständiger stellte bei ihrem Sohn einen monatlichen Pflegebedarf von 170 Stunden fest. Die Pflegestufe wurde damit sogar von Stufe zwei auf vier erhöht.

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Nicht der erste Fall für die AK



"Es kommt leider immer wieder vor, dass in einem Bescheid falsche Einschätzungen abgegeben werden. Es ist nicht das erste Mal, dass ein Bescheid der PVA völlig an der Lebensrealität der betroffenen Person vorbeigeht", so AK-Präsident Johann Kalliauer.

Erst Anfang Jänner berichteten wir über einen 61-jährigen Bad Ischler der an Morbus Parkinson (Schüttellähmung) erkrankt war. Auch er beantragte eine höhere Pflegestufe und die PVA lehnte nicht nur ab, sie reduzierte die Pflegestufe sogar noch. Auch hier schritt die AK erfolgreich ein.



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