Nestle und Starbucks brühen Kaffee-Koalition

Nestle legt 6 Mrd. Euro für das Handelsgeschäft von Starbucks auf den Tisch. Die Starbucks-Cafes sind davon nicht betroffen.

Nestlé will künftig Produkte von Starbucks verkaufen. Der Schweizer Lebensmittelriese legt für das Recht auf die weltweite Vermarktung der Produkte der US-Kaffeehauskette runde 6 Milliarden Euro (7,15 Mrd. Dollar) hin.

Damit werden fertiger Kaffee, Starbucks-Getränke und Bohnen, die in Supermärkten verkauft werden, künftig von den Eidgenossen vertrieben. Nicht Teil der Allianz sind die 28.000 Starbucks-Cafes.

Nestle will weiter wachsen

Mit dieser Vereinbarung wolle Nestle weiter wachsen, vor allem in Nordamerika, teilte das Unternehmen am Montag mit. Starbucks erzielt mit dem Handelsgeschäft einen Jahresumsatz von zwei Mrd. Dollar, der Kaffeekonzern bedient monatlich 75 Mio. Kunden. Nestle ist selbst mit den Kaffeemarken Nescafe und Nespresso im Geschäft.

"Das ist ein bedeutender Schritt für unser Kaffeegeschäft. Es ist die größte der schnell wachsenden Produktkategorien von Nestle", sagte Nestle-Chef Mark Schneider laut Mitteilung. Mit Starbucks, Nescafe und Nespresso führe das Nestle drei "herausragende Marken der Kaffeewelt" zusammen.

Nestle übernimmt mit der Transaktion rund 500 Mitarbeiter von Starbucks, Anlagevermögen wird nicht übertragen. Beide Unternehmen wollen zudem bei der Entwicklung und Markteinführung neuer Produkte zusammenarbeiten.

(GP)

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