New Yorker muss zahlen: Levi's gewinnt Prozess

Das wird teuer für die deutsche Modekette New Yorker: Das Oberlandesgericht Hamburg bestätigte den Vorwurf, dass die Jeans abgekupfert sind.

Das wird teuer für die deutsche Modekette New Yorker: Das , dass die Jeans abgekupfert sind.

Der US-Hersteller Levi Strauss hatte New Yorker verklagt, weil es Levi's-Hosen kopieren und zu Dumping-Preisen verkaufen soll. Das Gericht verbietet New Yorker nun, bestimmte Jeansmodelle weiter zu verkaufen.

Auch Schadenersatz wird damit fällig: Um die genaue Höhe feststellen zu können, forderte das Gericht New Yorker auf, seine Umsätze offenzulegen. Levi's verlangt 50 Euro Schadenersatz pro verkaufter Hose.

Eine Revision wurde vom Oberlandesgericht nicht zugelassen. Nach Angaben der Gerichtssprecherin hat New Yorker nun nur noch die Möglichkeit beim Bundesgerichtshof eine Nichtzulassungsbeschwerde einzureichen. Sollte diese erfolglos sein, wäre der Rechtsweg erschöpft. Andernfalls müsste sich der deutsche Bundesgerichtshof in der Sache mit den Plagiatsvorwürfen auseinandersetzen. New Yorker hatte zuletzt angekündigt, bis zur letzten Instanz gehen zu wollen.

APA/red.

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