Nie mehr Single! 8 Schritte zum Liebesglück

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Sind Sie ungewollt Single? Dann sind Sie hier an der richtigen Stelle. Flirtcoach Tatjana Strobel erklärt ab sofort montags in ihrer neuen, wöchentlichen Serie, wie Sie in 8 Schritten Ihr Beziehungsglück finden. Diese Woche: Schritt 7 - Die 3 goldenen Date-Regeln.

Sind Sie ungewollt Single? Dann sind Sie hier an der richtigen Stelle. Flirtcoach Tatjana Strobel erklärt ab sofort montags in ihrer neuen, wöchentlichen Serie, wie Sie in 8 Schritten Ihr Beziehungsglück finden. Diese Woche: Schritt 1 - Selbstliebe.

Schritt 1: Selbstliebe

Allgemein bezeichnet die Selbstliebe die uneingeschränkte Annahme von sich selbst - mit allen vorhandenen Stärken und Schwächen: Selbstliebe bedeutet, mit sich selbst im Reinen zu sein, sich selbst zu achten, seinen Selbstwert zu kennen und in allen Situationen liebevoll und verständnisvoll mit sich selbst umgehen zu können.

Was sind Ihre Stärken?

Wir hadern mit unseren Schwächen, orientieren uns an anderen Menschen und legen Maßstäbe an, die uns selbst gegenüber eigentlich nicht wirklich fair sind. Den meisten Menschen fällt es unglaublich schwer, zehn bis zwanzig individuelle Stärken aufzuzählen. Die eigenen Schwächen aufzuzählen würde ihnen viel leichter fallen. Aber mal ehrlich, wozu sollen wir unsere Schwächen aufzählen?

Nehmen Sie sich ein Blatt und schreiben Sie Ihre einzigartigen Stärken auf. Allerdings sollten hier keine allgemein gültigen Adjektive, wie "freundlich" stehen.

Übung 1: Die Schatztruhe

Wenn Sie sich schwer tun, Ihre Stärken frei zu definieren oder Sie ganz einfach Lust haben, herauszufinden, welche Reichtümer noch in Ihnen stecken, so können Sie die folgende Schatztruhe ergänzen und füllen.

Ich bin einzigartig, weil...
Ich kann gut...
Meine Freunde lieben an mir...
Ich mag an mir besonders...
Meine Kollegen schätzen an mir...
Im Job mache ich ... besonders gern.
An meinem Körper finde ich ... am schönsten.
Ich liebe mich selbst, weil...
So richtig wohl fühle ich mich...
Spaß und Freude erlebe ich bei...
Als Partner/in bin ich wertvoll, weil...
Zum Lachen bringt mich...

Wenn Sie die Schatzkiste vervollständigt haben, lesen Sie sich das Blatt Papier mehrmals in der Woche durch.

Übung 2: Der Spiegel

Stellen Sie sich jeden Morgen zwei bis drei Minuten nackt vor den Spiegel. Betrachten Sie sich wohlwollend. Wahrscheinlich werden Sie viele Dinge finden, die Sie nicht schön finden. Doch darum geht es in dieser Übung nicht. Was gibt es Schönes an Ihrem Körper?

Halten Sie sich diese schönen Dinge vor Augen und genießen Sie den Anblick bewusst. Jeder Mensch hat etwas Einzigartiges und Schönes an sich! Schreiben Sie Ihre Erkenntnisse hier auf und lesen Sie auch diese mehrmals die Woche durch!

Ich wünsche Ihnen eine tolle Selbstliebe-Woche mit vielen schönen Erlebnissen und Erfahrungen!

Ihre Tatjana Strobel

Mehr Tipps von Tatjana Strobel gibt es in ihrem Buch "Ich weiß, wer zu dir passt" (Arkana Verlag, 18,50 Euro) und bei ihrem gleichnamigen Seminar

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Schritt 2: Charisma und Ausstrahlung

Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und überlegen Sie, wen Sie aus dem öffentlichen Leben und aus Ihrem direkten Umfeld charismatisch finden. Notieren Sie Ihre Erkenntnisse. Was genau machen diese Personen so anziehend? Welche Eigenschaften verbergen sich für Sie dahinter?

Der Charisma-Quotient

Riggio, ein amerikanischer Psychologe, hat sich in vielen Studien dem Thema Charisma gewidmet. Dabei hat er sich folgende Fragen gestallt: Was genau es ist, wie kann man es erwerben und wie wendet man diese Fähigkeit an? Die Erkenntnis aus diesen Studien ist der sogenannte Charisma-Quotient, der sechs Basisfähigkeiten zugrunde legt. Spannenderweise gehören keine optischen Merkmale dazu. Schönheit alleine macht also nicht charismatisch.

Diese sechs Eigenschaften sind Teil der sozialen Kompetenz eines Menschen:

Die Fähigkeit, Gefühle ausdrücken zu können: Durch Mimik, Körpersprache, Stimme und Sprache die eigenen Gefühle nach außen zu transportieren, um andere Menschen anstecken und begeistern zu können.
Ausgeprägtes Einfühlungsvermögen: Sich in andere hineinversetzen können. Hinter die Fassade schauen zu können.
Selbstkontrolle: Sich in schwierigen Situationen anderer Menschen zurücknehmen können, dem Gegenüber Raum geben können. Die passenden Gesten und Mimiken aufsetzen können, unabhängig vom persönlichen Erleben.
Sprachliche Ausdruckskraft: Geschichten flüssig, spannend und interessant präsentieren können. Mit jedem Mensch, unabhängig von Status und Niveau, ins Gespräch kommen können und gemeinsame Themen zu haben.
Feinfühligkeit: Aktives Zuhören und Beobachten. Das Gespür, sich in unterschiedlichen Situationen angemessen zu verhalten.
Soziale Selbstkontrolle: Rollen überzeugend übernehmen und ausfüllen, wenn es die Situation erfordert.


So üben Sie Ausstrahlung

Stellen Sie sich vor den Spiegel und üben Sie folgende Haltungen: Versuchen Sie, die Haltung zwei bis drei Minuten einzunehmen und fühlen Sie in sich hinein, was bei Ihnen passiert, was sich verändert.

Haltung einnehmen: Stellen Sie sich hüftbreit hin, beide Füße in Beckenbreite, Brust raus, Bauch rein, eine gewisse Körperspannung aufbauen. Diese Haltung sorgt für einen sicheren Stand und lässt Sie selbstbewusst und selbstsicher wirken.
Kopfhaltung: Versuchen Sie nun, den Kopf gerade zu halten. Nicht zu hoch, dies wirkt überheblich, nicht zu tief, dies symbolisiert Unsicherheit. Schauen Sie Ihrem Spiegelbild mit geradem Kinn und geradem Blick in die Augen. So präsentieren Sie sich immer auf Augenhöhe.
Offene Körperhaltung: Verschränkte Arme und Beine gehören zu unserem Alltag. Immer wenn uns etwas missfällt, wir uns unsicher fühlen oder uns an uns selbst festhalten müssen, nehmen wir diese Haltung an. Leider symbolisiert diese Verschlossenheit eine Barriere. Charismatischer und offener wirkt man mit offenen Armen, offener Beinhaltung und leicht geöffnetem Mund. Probieren Sie es aus!
Lächeln: Lachen ist gesund und öffnet die Pforte zum Anderen. Lächeln Sie Ihrem Spiegelbild aufmunternd zu! Wenn Sie dies jeden Morgen ein bis zwei Minuten vor Ihrem Spiegel tun, bereiten Sie Ihr Gehirn auf einen optimalen Tagesstart vor. Lachen ist die kürzeste Verbindung zwischen zwei Menschen, es macht sympathisch und schürt das Interesse, den jeweils anderen kennenlernen zu wollen.


Ich wünsche Ihnen, dass Sie in dieser Woche Ihr volles Charisma entdecken!

Ihre Tatjana Strobel

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Schritt 3: Nonverbale Flirt-Signale

Flirten ist ein Werben um den anderen, das spielerisch bleiben oder romantischer Ernst werden kann. Und wie so oft, bleibt auch dabei vieles unbewusst. In der Regel sind es die Frauen, die die Initiative zum Flirt ergreifen, indem sie dem Mann ihr Interesse signalisieren. Damit kennen Sie auch schon das Geheimnis von erfolgreichen Flirterinnen. Sie setzen einfach nur viele der folgenden eindeutigen Signale:

Der Etappenblick: Sie schaut so lange in seine Richtung, bis ihre Blicke sich kreuzen. Daraufhin hält sie den Blickkontakt etwa zwei bis drei Sekunden lang und wendet dann den Kopf etwas ab. Während er weiter zu ihr hinüberschaut, wendet sie ihm den Kopf erneut zu und nimmt den Blickkontakt wieder auf.
Der Festhalteblick: Wenn eine Frau ihren Blick durch den Raum schweifen lässt, dieser sich mit dem Blick eines Fremden kreuzt und die Frau ihre Augen nicht nach zwei bis drei Sekunden abwendet, sondern den Blick hält, signalisiert sie: "Von mir aus kann's weitergehen."
Der "geweitete Blick": Begegnet eine Frau dem Blick eines attraktiven Mannes oder umgekehrt, so wird er/sie kurz ihre Augenbrauen und Oberlider heben. Dies dauert nur den Bruchteil einer Sekunde, ist aber ein klares Zeichen von starkem Interesse. Man nennt diesen Blick den "geweiteten Blick", der die Frage nach dem "Und nun?" in den Raum stellt.
Haarewerfen: Wirft eine Frau nach einem Blickkontakt ihre Haare zurück oder fährt sich der Mann mit den Fingern durchs Haar, so dass es danach anders sitzt, so demonstriert sie/er damit zum einen Jugendlichkeit, zum anderen aber auch Gefallen am Gegenüber. Die Geste kann auch als Wunsch verstanden werden, dass der Mann ihr durchs Haar fahren soll.
Schmollmund: Wenn eine Frau einen Mann ansieht und dabei einen Schmollmund macht, ist das ein Zeichen für Offenheit und Zugänglichkeit. Verstärkt wird der Eindruck noch, wenn sie sich dabei über die Lippen leckt. Dies bringt die Vorfreude auf mehr zum Ausdruck.
Lordosehaltung: Dabei drückt die Frau den Rücken durch, es entsteht ein leichtes Hohlkreuz und ihr Po kommt besonders zur Geltung. Schuhe mit hohen Absätzen verstärken diese Körperhaltung und ihre an ziehende Wirkung auf potenzielle Sexualpartner.
Lächeln: Möchte eine Frau einen Mann animieren, weitere Schritte zu unternehmen, so schenkt sie ihm ein kurzes Lächeln. Allerdings lächelt dabei nur der Mund, die Augen sind nicht beteiligt: Das echte Lachen könnte einem Unbekannten gegenüber so wirken, als amüsiere sich die Frau über ihr Gegenüber.


Die Körper der Flirtenden fangen an, sich aufeinander auszurichten. Beine und Arme zeigen in die Richtung des oder der "Angebeteten". Inzwischen sollte sich der Mann langsam angenähert haben. Besonders wichtig ist dabei, was mit den Armen und Beinen, den "emotionalen Körperteilen", passiert.

Stehen die Gesprächspartner sehr nahe beieinander, sind ihre Körper inklusive der Füße einander zugeneigt, die Köpfe schräggelegt, so hat dieses Gespräch durchaus Perspektive.

Ich wünsche Ihnen eine Woche voller aufregender Flirts!

Ihre Tatjana Strobel

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Schritt 4: So kommen Sie sich näher

Laut meiner Feldstudien gestaltet sich der Flirt in 3 Phasen:

Die Kontaktphase
Die Gesprächsphase
Die körperliche Annäherung


Die erste Phase haben wir bereits vergangene Woche behandelt. Der erste Schritt ist getan, man kann sich näherkommen. Der Moment, in dem das Gespräch eröffnet wird, ist von besonderer Bedeutung. Frauen wie Männer machen sich dann auch viele Gedanken darüber, wie man das möglichst geschickt anstellt. Tatsache ist, dass der Inhalt der Worte nicht die übergeordnete Rolle spielt. Ein nettes Kompliment oder ein einfaches "Hallo" reicht völlig aus.

Lachen ist sexy

Lachen wirkt wie ein Aphrodisiakum. Ein Mann, der eine Frau zum Lachen bringen kann, hat gute Karten. Verhaltensforscher haben Gespräche zwischen Paaren aufgezeichnet, die sich das erste Mal begegneten. Je mehr eine Frau zum Lachen gebracht wurde, umso größer war ihr Wunsch, ihren neuen Bekannten wiederzusehen, unabhängig davon, wie oft der Mann während des Gespräches gelacht hatte.

Die Männer wollten umgekehrt am liebsten die Frauen wiedersehen, die sie zum Lachen bringen konnten. Kopfnicken ist eine sehr wichtige Geste im Gespräch. Es ermutigt und bestärkt den anderen, weiterzureden und signalisiert: "Ich höre dir zu und bin interessiert an dem, was du zu sagen hast."

Sich körperlich näher kommen

Der Übergang in Phase 3 - die körperliche Annäherung - eines Flirts kann im Gespräch oder ohne Worte erfolgen. Meist ist es die Frau, die etwa mit einem sogenannten "Quickstepp" die Initiative ergreift: Sie nähert sich dem Mann ihrer Wahl kurz an, indem sie ein bis zwei Schritte auf ihn zugeht und Sekunden später dieselbe Anzahl Schritte wieder zurück. Damit tritt der Flirt in eine neue Phase ein.

Berühren erlaubt

Gegenseitige Berührungen geschehen oft beiläufig während des Gesprächs. Die Frau berührt den Mann am Oberarm, an der Hand oder am Oberschenkel und unterstreicht damit das Gesagte bzw. übermittelt ihm unbewusst, dass sie nun offen für Berührungen von seiner Seite ist.

Wer um die Gunst eines anderen Menschen wirbt, verrät seine Gefühle und Wünsche häufig auch durch seinen Umgang mit Gegenständen, die sich in der Nähe befinden. Da wird dann etwa das Weinglas zärtlich liebkost oder die Serviette bekommt jede Menge Streicheleinheiten.

Übung: Auf ins Getümmel!

Sie sollten sich jetzt Ziele im Flirten setzen. Mindestens einmal am Tag sollten Sie in der U-Bahn, im Bus, im Auto, beim Bäcker, im Job, auf dem Markt, beim Sport oder wo auch immer flirtaktiv werden. Ein Flirt muss dabei nicht immer bis zur dritten Phase gelangen. Notieren Sie sich täglich kurz, welche Erlebnisse Sie an diesem Tag hatten. Nur mit viel Übung wird man zum Profi!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine Woche mit vielen Flirts und intensiven Begegnungen!

Ihre Tatjana Strobel

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Schritt 5: Reden Sie sich in ihr Herz!

Es geht diese Woche um die berühmten ersten Worte, die zwischen zwei Menschen gesprochen werden. Zuerst einmal müssen Sie Ihre Hemmungen, Ihre Ängste über Bord werfen. Das Schlimmste, das passieren kann, ist, dass Sie nicht die richtigen Worte finden oder hängen bleiben. Diese Hemmungen können Sie ganz schnell abbauen.

Übung: Smalltalk

Versuchen Sie ab sofort, jeden Tag mit einer für Sie wildfremden Person ins Gespräch zu kommen. Egal ob es sich dabei um den Schaffner, einen Mitreisenden, die Bedienung, die Kassiererin, den Tankwart oder einen Wartenden an der S-Bahnstation handelt. Fragen Sie sich im Voraus:

Was interessiert mich an der Person, oder ihrem Job?
Wo könnte ich bei ihm oder Ihr einhakten?
Was könnte er oder sie wissen, was ich schon immer mal wissen wollte?


Der indirekte Einstieg

Und wie ist es nun beim Flirten, falle ich mit der Tür ins Haus? Die indirekten Einstiege in ein Gespräch sind wesentlich einfacher und erfolgversprechender. Frauen mögen es in der Regel nicht, direkt mit der Anziehung, die sie ausüben, konfrontiert zu werden (Männer haben damit übrigens in der Regel kein Problem).

Der indirekte Einstieg hat noch einen weiteren großen Vorteil: Merkt man, dass der andere nicht an einem Kontakt interessiert ist, kann man sich schnell und leicht wieder aus der Affäre ziehen. Hier einige Möglichkeiten für den erfolgversprechenden indirekten Einstieg:

"Dein Cocktail sieht super aus. Wie heißt der?"
An der Bar: "Ganz schön viel los hier! Magst du das oder hast du es lieber etwas ruhiger?"
"Meine Kumpels und ich diskutieren gerade darüber, wie Frauen Männer auf den ersten Blick bewerten. Wie ist das bei euch?"
"Mein Freund und ich sprechen gerade über Männer und Kochen. Findest du kochende Männer gut? Was ist dein Lieblingsessen?"
"Der DJ ist heute wirklich klasse. Magst du die Musik auch?"
"Was gibt es bei euch Leckeres zu essen? Das habe ich auf der Karte gar nicht gesehen..."


Bevor Sie jemanden ansprechen, sollten Sie sich noch einmal ins Gedächtnis rufen, dass Authentizität beim Flirten eine große Rolle spielt. Was Sie sagen, sollte also auch zu Ihnen passen. Wenn Sie die Musik eigentlich schrecklich finden, sollten Sie nicht das Gegenteil behaupten.

Das Gespräch

Wählen Sie zum Auftakt des Gesprächs keine hochphilosophischen Fragen, politischen Kontroversen oder "schwergängige" Themen aus. Stellen Sie offene Fragen, also solche, die Ihr Gegenüber nicht lediglich mit einem "Ja" oder "Nein" beantworten muss und versuchen Sie, möglichst viel über ihn oder sie zu erfahren. Streuen Sie ab und an versteckte Komplimente ein.

Achten Sie darauf, dass die Gesprächsanteile zwischen Ihnen und dem anderen ausgeglichen sind. Sprechen Sie über positiv besetzte Themen und vermeiden Sie negative Assoziationen. Vergessen Sie vor lauter Reden nicht die offene und positive Körpersprache!

Die Alles-oder-nichts-Frage

Irgendwann kommt dann der Moment, der den meisten Menschen Angst macht: Sie möchten vom anderen die Telefonnummer und/oder eine weitere Verabredung. Wenn das Gespräch bis hierher super gelaufen ist, gibt es jetzt keinen Grund, herumzudrucksen. Sagen Sie stattdessen klar und eindeutig, was Sie sich nun wünschen.

Ein noch besserer Weg ist aber das Alternativfragen: "Es war schön, dich zu treffen. Sollen wir unsere Nummern tauschen oder nächste Woche etwas essen oder trinken gehen?" Auf diese Weise umhüllen Sie Ihren Wunsch mit einer letzten positiven Botschaft und lassen Ihrem Flirtpartner außerdem noch die Wahl zwischen verschiedenen Möglichkeiten.

Die Ja-Straße

Rhetorisch etwas riskanter ist die Methode, eine sogenannte "Ja-Straße" aufzubauen. Wenn Menschen in Gesprächen wiederholt "Ja" sagen, tun sie dies wahrscheinlich auch weiterhin. Stellen Sie also möglichst viele Fragen, die er oder sie sicher mit "Ja" beantworten wird. Durch Nachfragen wie können Sie sich weitere "Jas" abholen. Nach sechs bis neun Ja-Antworten sollten Sie dann die alles entscheidende Frage stellen, um - hoffentlich - wiederum ein Ja zu erhalten.

Ich wünsche Ihnen eine Woche voller toller Gespräche!

Ihre Tatjana Strobel

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Nächste Seite: Schritt 6 - Checkliste fürs erste Date

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Schritt 6: Checkliste fürs erste Date

Es ist soweit! Das erste Date steht bevor, die Aufregung ist groß. Damit Sie nichts vergessen oder übersehen, haben Sie hier eine praktische Checkliste zur Vorbereitung aufs erste Date.

Der richtige Ort

Überlegen Sie sich ganz genau, wo das erste Date stattfinden soll, überlassen Sie nichts dem Zufall. Schätzen Sie ab, wo sich Ihr Gegenüber wohlfühlen könnte. Verwenden Sie die Erkenntnisse aus dem ersten gemeinsamen Gespräch. Die ausgeklügelte Wahl setzt Statements zur eigenen Persönlichkeit und kann je nach Ort in die Geschichte Ihres Gegenübers bzw. die künftige Paarhistorie eingehen. Wichtig: Tickets oder Tisch reservieren, damit das erste Date kein Reinfall wird!

Bevorzugen Sie in Restaurants/Bars und Cafés Eck-/Randtische oder Nischen, damit eine Vertrautheit aufkommen kann und Ungestörtheit gewährleistet wird. Vermeiden Sie Orte, wo alle 5 Minuten jemand zu Ihnen an den Tisch kommt, weil man Sie dort gut kennt. Vermeiden Sie Experimente! Klären Sie bei Unsicherheit, ob Ihr Gegenüber beispielsweise Sushi mag.

Die beliebtesten Orte für ein erstes Date:


Café
Restaurant
Bar
Spaziergang

Dates, die unvergessen bleiben:


Freizeitpark
Eislaufbahn
Comedy Club
Picknick
Zoobesuch
Ausflug
Außergewöhnliche Tätigkeiten wie Fallschirmspring en, Kitesurfen, Kletterparcours etc.

Orte, die sich nicht so gut für das erste Date eignen:


Kino
Theater
Oper
Disco/Club


Optik Männer:


Zeigen Sie mit der Wahl Ihres Outfits soziale Kompetenz, sprich stellen Sie Ihr Outfit so zusammen, dass es zum ausgewählten Ort passt.
Ziehen Sie Kleidung an, in der Sie sich wohlfühlen und die Ihre Persönlichkeit unterstreicht, Ihr Lieblingsoutfit.
Legen Sie Wert auf saubere, gut gepflegte Kleidung , auch auf vorzeigbare Unterwäsche.
Nichts darf zu eng sitzen oder sich nicht gut auf der Haut anfühlen
Verkleiden Sie sich nicht!
Was möchte Sie an Ihrem Körper hervorheben? Betonen Sie diese Stelle(n).
Kommen Sie zum Treffen frisch geduscht, sorgfältig rasiert, gründliche Zahnreinigung, deodoriert, mit dezentem Parfum, mit manikürten Händen und gepflegten Füßen.

Optik Frauen:


Wählen Sie weibliche Farben und Stoffe, die Ihren Körper umschmeicheln (zarte Farben wie Nude, Rosé, Mint oder Rot als Sig nalfarbe, Stoffe wie Seide, Chiffon, Viscose...).
Verpacken Sie sich schön! Dem Gegenüber soll noch Raum für Fantasie gegeben werden! Betonen Sie nur einen Ihrer vielen körperlichen Vorzüge (Brüste, Beine, Taille/Hüfte, Hintern...).
Wählen Sie Kleidung in der Sie sich wohlfühlen, die Ihrem normalen "Standard" entsprechen, keine Verkleidungen!
Passen Sie Ihre Kleidung den Gegebenheiten des Dates an. Beispielweise bequeme Schuhe für eine Wanderung oder ein Picknick
Wählen Sie schöne Unterwäsche aus, auch wenn sie Ihr Gegenüber nicht zu sehen bekommt, so gibt Ihnen diese ein tolles, sexy Gefühl
Vor dem Date eine kurze Dusche, deodoriert, zart parfümiert, Haare schön gemacht, Hände und Füße in Top Zustand
Ein dezentes, natürliches Make-up, das Ihre Vorzüge im Gesicht unterstreicht. Kuss-, ess- und trinkfesten Lippenstift. Weniger ist mehr
Sie müssen sich in Ihrer Haut wohlfühlen, damit Sie sich voll und ganz auf den anderen konzentrieren können.


Nun stehen Sie kurz vor dem wichtigen Date, packen Sie folgende Dinge in Ihre Hosentasche/Handtasche damit einem spannenden und tollen Abend nichts mehr im Wege steht:

Geld, Kreditkarten
Uhr (Pünktlichkeit ist das A und O!)
Handy mit abgespeicherter Nummer des Date-Partners sowie genügend Akku
Schminkutensilien, um sich frisch zu machen
Kaugummis
Evtl. Kondome
Evtl. ein kleines, personifiziertes Mitbringsel ( DVD eines Films, von dem man gesprochen hat, Süßigkeiten von einem Auslandstripp , über den man gesprochen hat...)


Ich wünsche Ihnen eine Woche voller toller Dates!

Ihre Tatjana Strobel

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Schritt 7: Die 3 goldenen Date-Regeln

Es ist soweit: Der Flirt war erfolgreich, das erste Date wurde vereinbart, die Planung hat geklappt. Nun sitzen Sie sich gegenüber und schauen sich tief in die Augen. Was nun? Keine Sorge, mit diesen drei goldenen Date-Regeln kann beim Rendezvous nichts schiefgehen.

Regel Nummer 1: Seien Sie aufmerksam

Hören Sie Ihrem Gegenüber aufmerksam zu! Das klingt banal, aber oft sind Menschen bei einem Date zu sehr mit sich selbst beschäftigt oder nur oberflächlich am anderen interessiert. Lassen Sie ihr Gegenüber ausreden. Fragen Sie nach, um Interesse zu zeigen. Wiederholen Sie das Gesagte in eigenen Worten. Betonen Sie Gemeinsamkeiten.

Erzählen Sie ruhig witzige oder spannende Anekdoten aus Ihrem Leben, vermeiden Sie aber Prahlerei.

Laut mehreren Studien möchten wir die Menschen nach einem ersten Date wiedertreffen, die uns mit spannenden Geschichten aus ihrem Leben unterhalten konnten, die uns zum Lachen gebracht haben und die sich echt für uns und unsere Belange interessiert haben.

Regel Nummer 2: Zeigen Sie Benehmen und Großzügigkeit

Gutes Benehmen macht immer einen positiven Eindruck. Halten Sie der Frau die Tür auf. Manche mögen es altmodisch finden, aber jede Frau weiß die höfliche Geste zu schätzen. Im Restaurant gilt:

Reden Sie nicht beim Essen.
Schenken Sie den Wein nach.
Lassen Sie ihr beim Bestellen den Vortritt.


Seien Sie großzügig, indem Sie die Rechnung bezahlen, am besten während die Dame auf der Toilette ist. Großzügigkeit betrifft aber nicht nur Materielles. Verteilen Sie ernstgemeinte Komplimente zur Restaurantwahl (wenn Ihr Gegenüber das Lokal ausgesucht hat), zur Optik Ihrer Verabredung.

Regel Nummer 3: Seien Sie authentisch

Sollen dem ersten Date noch weitere Treffen folgen, ist der wichtigste Grundsatz: Seien Sie Sie selbst! Angeberei, auswendig gelernte Witze und Lügen sind Abtörner. Versuchen Sie, sich selbst so authentisch wie nur möglich zu präsentieren. Sie müssen nicht alles von sich preisgeben, aber Sie sollten nicht versuchen, eine Rolle zu spielen.

Wenn Sie auf der Suche nach einer ehrlichen Beziehung sind, bringt es Ihnen nichts, wenn Sie ihren Job, Ihre Hobbys oder Ihr Leben falsch präsentieren. Es kommt zwangsläufig ans Licht und dann vergraulen Sie die Person, der Sie eigentlich näherkommen wollten. Außerdem soll Ihre Verarbredung ja an Ihnen interessiert sein und nicht an einer Rolle, die Sie spielen.

Ich wünsche Ihnen eine Woche voller toller Dates!

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Schritt 8: So finden Sie die große Liebe

Nun sind Sie bestens gerüstet für die Begegnung, den Flirt und das erste Date. Nun muss Ihnen die oder der Richtige nur mehr über den Weg laufen. Die große Liebe zu finden, hängt oft schlicht davon ab, wo man sucht. Das sind die beliebtesten und erfolgversprechendsten Orte, an denen der Funke überspringen kann.

Das Nachtleben

Single-Treffpunkte sind In-Lokale , Szenekneipen und Bars – ein lautes und nicht ganz preiswertes Vergnügen. In jungen Jahren, in denen das Ausgehen zumindest am Wochenende zum festen Programm gehört, ist das Nachtleben sicher eine tolle Art, neue Menschen kennenzulernen. Für ältere Semester ist es nicht unbedingt der Jagdplatz Nummer eins.

Der Freundes- und Bekanntenkreis

Bei Partys und Essen im Freundes- und Bekanntenkreis haben Sie mit den Menschen, die Sie dort kennenlernen, bereits eine Gemeinsamkeit: Sie kennen und mögen die gleichen Menschen. Wenn ein Flirtpartner ein Freund unserer Freunde ist, ist dies eine Art Qualitätssiegel. Darüber hinaus ist es relativ einfach, bei Interesse weitere Information über unseren neuen Schwarm zu sammeln.

Der Arbeitsplatz

Unsere Arbeitskollegen sehen wir tagtäglich, da bietet sich durchaus die Gelegenheit für einen Flirt oder mehr. Das größte Risiko der Liebe am Arbeitsplatz ist allerdings ihr Ende. Vor den Kollegen schmutzige Wäsche zu waschen, fällt immer auf Sie zurück und wirkt darüber hinaus polarisierend.

Das Kaffeehaus

Wer für das Nachtleben nicht viel übrig hat, aber dem Flirt mit völlig Fremden nicht abgeneigt ist, für den ist das Kaffeehaus eine lohnende Flirt-Lokalität. "Darf ich mich zu Ihnen setzen? Ich sitze nicht gerne alleine im Cafe." ist laut einer Feldstudie ein guter "Türöffner" für ein Gespräch. Die Frage, was der andere empfehlen kann, das Ambiente oder die Geschichte des Cafes sind (besonders in Wien) gute Gesprächsthemen.

Unterwegs mit Tieren

Tiere sind bewährte Kontaktbringer. Keine Sorge: Sie müssen sich nun nicht gleich einen Hund anschaffen. Tierheime freuen sich über nette Menschen, die einen ihrer Schützlinge gelegentlich auf einen Spaziergang abholen. Beim Gang durch den Park kommen Sie mit anderen Hundehaltern ins Gespräch - das ist einfacher, als Sie vielleicht denken. Das verbindende Element haben Sie ja an der Leine neben sich.

Orte der Kultur

Wenn Sie gerne lesen, können Sie die örtliche Bibliothek, Buchhandlungen und Autorenlesungen nutzen, um neue Menschen kennenzulernen. Beobachten Sie, wer in Ihrer Lieblingsabteilung herumsteht und welches Buch er oder sie gerade in Händen hält. Wenn Sie es kennen, können Sie Ihre Einschätzung dazu abgeben. Bei einer Lesung können Sie andere Teilnehmer fragen, wie ihnen die Veranstaltung gefallen hat, was sie daraus mitnehmen. Vielleicht ergibt sich aus dem Gespräch die Frage, ob Ihr Gegenüber Lust hat, den Abend mit einem Glas Wein zu beschließen.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim Suchen und Finden Ihrer großen Liebe!

Ihre Tatjana Strobel

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