Niemetz: nun doch Verkauf statt Rettung

Die Rettung des Wiener Schwedenbombenherstellers Niemetz ist gescheitert. Der zu Erfüllung des Sanierungsplan erforderliche Betrag von 4,2 Millionen Euro sei bis zum Ablauf der Frist um Mitternacht nicht eingelangt, teilte der Kreditschutzverband am Mittwoch früh mit.

Die ist gescheitert. Der zu Erfüllung des Sanierungsplan erforderliche Betrag von 4,2 Millionen Euro sei bis zum Ablauf der Frist um Mitternacht nicht eingelangt, teilte der Kreditschutzverband am Mittwoch früh mit.

Am heutigen Mittwoch startet daher der Verkauf der insolventen Schwedenbombenfabrik. um den Verkauf des Schwedenbombenherstellers: der Tiroler Lebensmittelgroßhändler Interfood und die dem Meinl-Firmenimperium zugehörige Heidi Chocolate S.A. mit Sitz in Rumänien.

Beide Interessenten haben ihre ursprünglichen Angebote zuletzt noch einmal nachgebessert und würden sich Niemetz je rund 4,3 Millionen Euro kosten lassen, wie Roman Tahbaz vom Kreditschutzverband erklärte.

Kein Geld aus Südamerika

Die Gläubiger hatten am Donnerstag einen Sanierungsplan des insolventen Unternehmens abgesegnet, wonach bis Dienstag 24 Uhr knapp 4,2 Millionen Euro aufgetrieben werden sollten. Gelingen sollen hätte dies und dessen deutschen Geschäftsführers Peter Barthel.

Bis zum Ablauf der Frist um Mitternacht war das Geld jedoch nicht da startet nun der Verkauf des Traditionsunternehmens. Ein Gläubigerausschuss wurde für den heutigen Mittwoch um 14 Uhr anberaumt. Er soll die Veräußerung formell vom Gericht bestätigen lassen.

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