Hofer gibt Strache Schuld an Steiermark-Desaster

FPÖ-Chef Norbert Hofer ist vom Ergebnis der Landtagswahl in der Steiermark enttäuscht und hat auch bereits einen Schuldigen für das Debakel gefunden: Heinz-Christian Strache.
Mit einem Minus von 9,6 Prozentpunkten hat die FPÖ die größte Wahlschlappe ihrer Geschichte in der Steiermark erlitten. Die Freiheitlichen kommen laut Hochrechnung auf 17,3 Prozent.

Kein Wunder, dass die Stimmung bei den Blauen am Tiefpunkt ist und bei der Wahlparty tote Hose herrscht. Mittlerweile hat sich auch Norbert Hofer zum Ergebnis geäußert.

Und der FP-Chef zeigte sich in einer ersten Stellungnahme zur Wahl sichtlich enttäuscht, hebt allerdings die Leistung der steirischen Freiheitlichen hervor:

"Mario Kunasek und sein Team haben einen fehlerlosen und höchst dynamischen Wahlkampf absolviert", erklärte Norbert Hofer.

CommentCreated with Sketch.38 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Nachwirkungen des Ibiza-Skandals"

Der Chef der Freiheitlichen hat aber auch gleich eine Erklärung für das Wahl-Desaster: "Die Nachwirkungen des Ibiza-Skandals haben nach der Bundespartei und unseren Freunden in Vorarlberg nun leider auch die Steiermark getroffen", so Hofer.

Umso bemerkenswerter sei, dass die FPÖ Steiermark nach derzeitiger Hochrechnung trotzdem das zweitbeste freiheitliche Ergebnis in der Geschichte der steirischen Landtagswahlen erkämpfen konnte.

Die Hochrechnung:



Der Koalitionsrechner:



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