Nun zahlt man Zuckersteuer für Energy-Drinks und Limo

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Die neue "Zuckersteuer" wird von vielen Bürgern und Politikern als Meilenstein der Gesundheitspolitik gefeiert. Weil man gegen Übergewicht und mit Zucker einhergehenden Erkrankungen wie Diabetes vorgehen will, hebt man in Großbritannien künftig eine Steuer von Unternehmen ein, die zuckerhaltige Softdrinks herstellen. Für den Kunden bedeutet dies eine Preiserhöhung von bis zu 50 Cent pro Flasche.

Die neue "Zuckersteuer" wird von vielen Bürgern und Politikern als Meilenstein der Gesundheitspolitik gefeiert. Weil man gegen Übergewicht und mit Zucker einhergehenden Erkrankungen wie Diabetes vorgehen will, hebt man in Großbritannien künftig eine Steuer von Unternehmen ein, die zuckerhaltige Softdrinks herstellen. Für den Kunden bedeutet dies eine Preiserhöhung von bis zu 50 Cent pro Flasche.

Die Steuer richtet sich nach dem tatsächlichen Zuckergehalt in Getränken. Getränke ab fünf Gramm Zucker pro 100 Milliliter werden mit rund 23 Cent pro Liter besteuert, ab acht Gramm werden rund 31 Cent fällig.

Das bedeutet, dass eine Dose mit 330 Milliliter Inhalt über fünf Gramm Zucker für den Kunden um bis zu zehn Cent teurer werden, die großen Flaschen mit 1,75 Litern Inhalt werden sich mit bis zu 51 Cent mehr zu Buche schlagen. Im Extremfall werden Getränke dadurch bis zu 80 Prozent teurer.

Zum Tragen kommt die Steuer ab 2018, ausgenommen davon sind reine Fruchtsäfte sowie Getränke auf Milchbasis und Unternehmen, die Getränke in kleinen Mengen herstellen.

Die Zwei-Jahres-Frist soll den betroffenen Unternehmen Zeit geben, den Zuckergehalt in ihren Getränken zu senken. Die Politik erwartet sich von der neuen Steuer Einnahmen von rund 660 Millionen Euro - diese sollen in den Sport in Volksschulen investiert werden.

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