Obama wirft Störenfried aus dem Weißen Haus

Weil eine Transgender-Aktivistin eine Rede des US-Präsidenten im Weißen Haus störte, ließ Barack Obama sie aus dem Saal werfen. Für die Worte "Schämen Sie sich. Sie sind hier in meinem Haus" erntete er bei der Ansprache Applaus, später aber auch Kritik.

Weil eine Transgender-Aktivistin eine Rede des US-Präsidenten im Weißen Haus störte, ließ Barack Obama sie aus dem Saal werfen. Für die Worte "Schämen Sie sich. Sie sind hier in meinem Haus" erntete er bei der Ansprache Applaus, später aber auch Kritik.

Obama sprach laut "CNN" gerade über eine Regenbogenparade sprach, wurde er immer wieder durch laute, aber unverständliche Zwischenrufe unterbrochen. Der Präsident zeigte sich wenig begeistert, als die Aktivistin ihm offenbar Kritik an Abschiebungen aus den USA nahebringen wollte. Nach mehrmaligen Zwischenrufen zog Obama die Notbremse: "Schämen Sie sich. Sie sind hier in meinem Haus ... das ist nicht respektvoll."

Als die Aktivistin weiter mit Zwischenrufen reagierte, bat Obama den Sicherheitsdienst, die Frau aus dem Saal zu geleiten. Das restliche Publikum reagierte mit Applaus. Später tauchte im Netz ein Statement auf, in dem die Aktivistin als Transgender-Immigrantin bezeichnet wurde. Jennicet Gutiérrez, offenbar illegal eingewandert, betreut homosexuelle Einwanderer, da diese von der Politik ausgeklammert würden.

Im netz setzte es unterdessen auch Kritik an Obamas Worten, vor allem an "mein Haus". "Der Störenfried stand nicht in Obamas Haus. Obama steht im Haus des amerikanischen Volkes", wurde das Video vom Vorfall auf YouTube kommentiert. Einige wenige User verglichen Obama sogar mit Adolf Hitler, weil er solch "diktatorische Worte" von sich gegeben habe.

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