Ofen aus! Corona-Krise treibt Vapiano in die Pleite

Die Corona-Krise hat die ohnehin angeschlagene Restaurantkette Vapiano in die Insolvenz getrieben.
Die Corona-Krise hat die ohnehin angeschlagene Restaurantkette Vapiano in die Insolvenz getrieben.Bild: Reuters
Wegen eines drastischen Umsatzrückgangs in der Corona-Krise ist die Restaurantkette Vapiano in die Zahlungsunfähigkeit gerutscht.
"Aufgrund des drastischen Umsatz- und Einnahmenrückgangs ist zum heutigen Tag der Insolvenzgrund der Zahlungsunfähigkeit für die Vapiano SE eingetreten", teilte das Unternehmen am Freitag mit.

Corona-Hilfspaket als letzte Hoffnung



Der Vorstand wolle nun sorgfältig prüfen, ob sich das Insolvenzverfahren innerhalb der Frist von drei Wochen noch abwenden lasse - etwa durch die angekündigten staatlichen Hilfsprogramme, hieß es. Die deutsche Restaurantkette schreibt seit einiger Zeit rote Zahlen. Seit dem Vorjahr verdoppelten sich die Verluste ("Heute" hat berichtet).

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17 Filialen in Österreich



"Zwischenzeitlich mussten aufgrund der Einschränkungen durch Covid-19 nahezu alle weltweit mehr als 230 Restaurants schließen", schrieb Finanzvorstand Lutz Scharpe in der Pflichtmitteilung für die Börsen. In Österreich seien seit Donnerstagabend alle 17 durch den Vapiano-Konzern betriebenen Restaurants auf unbestimmte Zeit geschlossen. Während fast keine Umsätze mehr generiert würden, fielen Gehälter, Mieten und Betriebskosten weiter an.



Vapiano kündigte an, "kurzfristig" Anträge unter den von verschiedenen Regierungen in Europa angekündigten finanziellen Unterstützungsprogrammen im Rahmen der Coronakrise zu stellen (siehe auch: Blümel sichert Hilfspaket zu, "koste es was es wolle") Erst wenn rechtzeitig und genügend staatliche Finanzmittel zur Verfügung gestellt würden, könne die Restaurantkette doch noch in letzter Minute gerettet werden.













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