Offensive: 500 Landes-Jobs in die Regionen

Johanna Mikl-Leitner will 500 Landes-Dienststellen in die Regionen bringen.
Johanna Mikl-Leitner will 500 Landes-Dienststellen in die Regionen bringen.Bild: Daniel Schreiner
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kündigt eine Offensive an, mit der insgesamt 500 Arbeitsplätze im ländlichen Raum geschaffen werden sollen.

"Mein Ziel ist es, jetzt den ländlichen Raum weiterzuentwickeln und zu stärken, indem wir die regionalen Strukturen stärken", erklärt Johanna Mikl-Leitner und stellt damit eine neue Offensive vor, die die Dezentralisierung auch innerhalb Niederösterreichs vorantreiben soll.

Bei der Ausarbeitung legte man sich auf zwei konkrete Schwerpunkte fest: Zum Einen sollen Arbeitsplätze – beispielsweise in den Kliniken, in Pflegeheimen oder Schulen – ausgelagert werden, zum Anderen sollen Aufgaben vom Amt in die Regionen verlagert werden. "Der fixe Schreibtisch ist für viele Arbeitsfelder nicht mehr notwendig, daraus ergibt sich für viele Menschen die Möglichkeit räumlich unabhängig zu arbeiten. Gleichzeitig gibt es immer mehr Menschen, die sich mehr Flexibilität wünschen", so die Landeschefin.

Tele-Arbeitsplätze für Flexibilität

Mit 2018 sollen demnach 100 zusätzliche Tele-Arbeitsplätze für Landesbedienstete geschaffen werden. Der Fokus liegt auf Jobs in Bezirkshauptmannschaften und Straßenbauabteilungen, die in Grenzregionen im Wald- und Weinviertel, dem südlichen Industrieviertel und vereinzelt auch im Mostviertel verrichtet werden können.

Bis 2022 sollen zudem weitere 200 solcher Jobs geschaffen werden, weiters noch 100 Dauerarbeitsplätze in Außenstellen von Landesabteilungen sowie weitere 100 Jobs, die zur Gänze verlagert werden.

Die Entscheidung wird auf wissenschaftliche Erkenntnisse gestützt, die besagen, dass eine höhere Dezentralisierung (Anm.: auch nach dem Vorbild von Deutschland und der Schweiz) auch ein höheres Bruttoinlandsprodukt pro Kopf zur Folge hat.

(nit)

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