Ogris vor Derby-Premiere: "Das ist das Spiel der Spi...

Bild: GEPA pictures/ Philipp Brem

Im 313. Wiener Derby (Sonntag ab 16.15 im Live-Ticker) geht es für die Wiener Austria um eine ganz besondere Serie. In der laufenden Saison verloren die Veilchen gegen den grün-weißen Erzrivalen noch keines der drei Duelle - bei zwei Siegen. Austria-Coach Andreas Ogris freut sich auf sein erstes - und vorerst einziges - Derby als Chefcoach der Violetten: "Das ist das Spiel der Spiele."

Im 313. Wiener Derby geht es für die Wiener Austria um eine ganz besondere Serie. In der laufenden Saison verloren die Veilchen gegen den grün-weißen Erzrivalen noch keines der drei Duelle - bei zwei Siegen. Austria-Coach Andreas Ogris freut sich auf sein erstes - und vorerst einziges - Derby als Chefcoach der Violetten: "Das ist das Spiel der Spiele."

In der verkorksten Saison 2014/15 blieben die Veilchen neben dem Erzrivalen nur gegen den SV Grödig ohne Niederlage. Gegen die Salzburger gab es aber nur einen Sieg. Die Ausgangsposition in der Tabelle, wo die Hütteldorfer klar vor den Veilchen liegen, hat für Ogris keine Aussagekraft: "An der Ausgangsposition ändert sich für uns nichts. Wir wollen dieses Spiel gewinnen. Klar hat Rapid etwas mehr Druck als wir, aber wir wollen mit aller Gewalt gewinnen." 

Das violette Urgestein packt so kurz vor dem heißen Derby der Ehrgeiz: "Klar, es ist das Spiel der Spiele. Dass ich das gewinnen will, steht außer Frage." Sein Team sieht Ogris im Vorteil: "Weil uns keiner etwas zutraut. Ich gehe nicht davon aus, dass wir am Sonntag verlieren. Ganz im Gegenteil."

"Nicht der Liebling der Rapid-Fans"

Dass keine violetten Anhänger im Happel-Oval dabei sein dürfen, ist für den 50-Jährigen ein klarer Nachteil: "Natürlich wird uns die Fan-Unterstützung abgehen. Die Fans können die Mannschaft antreiben. Bei einem Derby muss ich aber punkto Motivation niemandem etwas erklären." Die Matchvorbereitung wird dadurch aber nicht gestört werden. "Ob wir Unterstützung haben oder nicht, können wir nicht beeinflussen."

Wie sich Ogris vor dem Spiel gegen den Erzrivalen fühlen wird, weiß der 50-Jährige noch nicht: "Im Moment ist das Kribbeln noch nicht wirklich da." Der Austria-Coach fügte aber hinzu: "Es spielt nicht der Andi Ogris gegen Rapid, sondern es spielt meine Mannschaft gegen Rapid." Seine Rolle als "violettes Tuch" für die Grün-Weißen ist dem 50-Jährigen aber bewusst: "Ich weiß mit der Situation umzugehen. Ich weiß, dass ich nicht der Liebling der Rapid-Fans bin."

Keine Kasernierung

Wie bereits vor dem Spiel gegen Wiener Neustadt wird es für die Veilchen keine Kasernierung geben. "Ich habe die Mannschaft dabei ins Boot geholt. Es ist der Mannschaft so lieber. Sie hat sich gegen ein Anschwitzen am Vormittag ausgesprochen." Das violette Team wird sich um 13.30 Uhr bei der Generali Arena treffen. Bei der Abfahrt Richtung Prater können die Veilchen dann von Austria-Anhängern, die sich das Derby beim ansehen, verabschiedet werden.

Zwischen den beiden Teams sieht Ogris trotz der großen Lücke in der Tabelle keinen Unterschied: "Da reden wir wieder über die Vergangenheit. Meine Mannschaft kann mit Rapid ganz locker mithalten. Ich glaube nicht, dass Rapid um so viel besser ist, wie es sich tabellarisch darstellt." Ein Erfolg gegen den Erzrivalen könnte der Mannschaft auch nochmal einen Schub Richtung Cup-Finale bringen: "Wir wollen die Leistungskurve in Blickrichtung Klagenfurt weiter nach oben schrauben", so Ogris. 

Keine grün-weißen Überraschungen

Ogris hat sein Team bestmöglich auf den Gegner eingestellt: "Wir erwarten keine großen Systemumstellungen von Zoki Barisic", bleibt der Austria-Coach gelassen. Mit Steffen Hofmann als Spielmacher wäre Rapid schwerer auszurechnen: "Ob sie schwieriger zu bespielen sind weiß ich nicht, aber auf jeden Fall anders. Hofmann ist ein herausragender Spieler, seine große Zeit ist aber schon hinter ihm. Rapid hat aber viele gute Spieler." 

Alle Mann an Bord

Bis auf die Langzeit-Verletzten Ronivaldo und Stryger Larsen ist der gesamte Kader an Bord. Philipp Zulechner erhielt in der Regionalliga Ost gegen den SC Ritzing wieder Spielpraxis. "Das war sein Fitnesstest. Den hat er bestanden", so der Austria-Coach. In der Tormann-Frage hatte Ogris angekündigt, die Karten vor dem Derby neu zu mischen. Eine Entscheidung, wer zwischen den Pfosten stehen wird, ist noch nicht gefallen: "Die Mischmaschine läuft noch." 

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