Ölverschmierter Protest vor OMV-Zentrale in Wien

Die Hauptversammlung der OMV am Dienstg in Wien wurde von Protesten gegen die geplanten Ölbohrungen in der Adria begleitet. Um auf die drohende Verschmutzung von Meer und Küste aufmerksam zu machen, demonstrieren Greenpeace-Aktivisten vor den Türen des Congress Center Messe Wien. Die Protestgruppe zeigte sich mit einer ölähnlichen Flüssigkeit auf der Haut und Plakaten wie "OMV, raus aus der Adria!".

Die Hauptversammlung der OMV am Dienstg in Wien wurde von Protesten gegen die geplanten Ölbohrungen in der Adria begleitet. Um auf die drohende Verschmutzung von Meer und Küste aufmerksam zu machen, demonstrieren Greenpeace-Aktivisten vor den Türen des Congress Center Messe Wien. Die Protestgruppe zeigte sich mit einer ölähnlichen Flüssigkeit auf der Haut und Plakaten wie "OMV, raus aus der Adria!".

"Das Bild, das die anreisenden OMV-Aktionäre erwartete, soll die drohende, sprichwörtlich schwarze Zukunft der Adria widerspiegeln: Ein Ölunfall nahe der Küste und damit eine Katastrophe für Umwelt und Tourismus – dem wichtigsten Wirtschaftszweig der Region", heißt es von Greenpeace. "Der nächste Kroatien-Urlaub – mit OMV?" und "OMV, raus aus der Adria!" stand auf Transparenten.

Die Umweltschützer präsentierten sich zudem in Strandmode und mit einer wie Öl aussehenden Flüssigkeit am Körper. "Beispiele wie Deepwater Horizon zeigen, wie verheerend Ölunfälle sein können. Die OMV setzt die Zukunft der Adria aufs Spiel und gefährdet mit den geplanten Ölbohrungen nicht nur das dortige Ökosystem, sondern auch den wichtigsten Wirtschaftszweig Kroatiens, den Tourismus", so Greenpeace-Sprecher Lukas Meus. 

Vergabe vor Umweltprüfung

Anfang 2015 sicherte sich die OMV Ölbohrlizenzen für sieben Gebiete vor der Küste Kroatiens. Die Lizenz-Vergabe erfolgte laut Greenpeace vor dem Abschluss der Umweltprüfung. "Besonders prekär ist, dass einige der Lizenzgebiete in der Nähe von Nationalparks und direkt vor der historischen Stadt Dubrovnik liegen. Lediglich zehn Kilometer von Küsten und nur sechs Kilometer von Inseln entfernt würden die Bohrplattformen zum Einsatz kommen", so Meus.

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