Umwelt-Aktivisten kapern OMV-Schiff

30 Greenpeace-Aktivisten hindern derzeit ein Schiff der OMV am Auslaufen aus dem Hafen von Timaru in Neuseeland. Sie protestieren gegen neue Öl- und Gasbohrungen.

Seit über 14 Stunden protestieren 30 Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen im Hafen von Timaru gegen die geplanten Öl-und Gasbohrungen der OMV in Neuseeland. Bereits am Samstagabend besetzten die Umweltschützer ein Versorgungsschiff und hindern es seitdem an seiner geplanten Abfahrt zu einer Bohrinsel der OMV.

Auch eine österreichische Aktivistin ist an dem Protest beteiligt. Der Mineralölkonzern plant in den nächsten Wochen gefährliche Öl- und Gasbohrungen in den neuseeländischen Gewässern. Greenpeace fordert von der OMV, die neuen Bohrpläne aufzugeben.

"Die geplanten Öl- und Gasbohrungen vor Neuseeland zeigen, dass die OMV komplett rücksichtslos und unverantwortlich handelt und unnötigerweise bedrohte Tiere wie Blauwale und Maui-Delfine gefährdet", erklärt die Österreicherin Magdalena Bischof den Grund ihres Protests.

Fotos: So besetzten die Umweltschützer das Schiff.

Offenbar will der Konzern in den nächsten Wochen vor der Küste Taranakis Öl- und Gasexplorationen durchführen. Anfang nächsten Jahres sollen Tiefseebohrungen in über 1.000 Metern im Great South Basin vorgenommen werden. Ein Ölunfall könnte verheerende Konsequenzen vom Aussterben bedrohte Mau-Delphine, Buckelwale sowie seltene Blauwale und Neuseeländische Seelöwen haben.

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