Opposition blockiert Parlament mit Tränengas

Bereits zum dritten Mal innerhalb eines Monats haben Oppositionspolitiker im kosovarischen Parlament am Freitag Tränengasgranaten gezündet. Grund dafür ist ein Abkommen der Regierung mit der EU, das der im Norden des Landes lebenden serbischen Minderheit Autonomierechte einräumt.

Zwei Tränengasgranaten sorgten am Freitag für beißenden Rauch im Sitzungssaal des Parlamentsgebäude in Pristina. Danach kam es zu vereinzelten Handgreiflichkeiten und einer Wurfschlacht mit Wasserflaschen.

Widerstand gegen EU-Abkommen

Die Opposition fordert die Regierung auf, das Abkommen mit der EU, das der serbischen Minderheit Autonomierechte zugesteht, zurückzuziehen. Solange wolle man das Parlament blockieren.

Auch vor dem Gebäude kam es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Oppositionsanhängern. Erst an Samstagvormittag konnte die Sitzung notdürftig im Parlamentsrestaurant fortgesetzt werden.

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