ORF darf wegen Corona nicht nahe an Ski-Stars ran

Corinne Suter bei ORF-Moderator Ernst Hausleitner (Ski-WM 2019 in Are).
Corinne Suter bei ORF-Moderator Ernst Hausleitner (Ski-WM 2019 in Are).Bild: Screenshot ORF

Im Ski-Weltcup geht die Angst vor dem Coronavirus um. Bei den Rennen im italienischen La Thuile dürfen Reporter den Sportlerinnen nicht zu nahe kommen.

Am Samstag (Super-G, 10.30 Uhr) und Sonntag (11.15 / 14.15 Uhr) fahren die ÖSV-Damen im italienischen La Thuile um die Stockerlplätze.

In Norditalien brach vor etwas mehr als einer Woche das Coronavirus aus und sorgte für eine Absagenflut im Fußball-Unterhaus, ein Geisterspiel von Inter Mailand in der Europa League. Die Skirennen finden statt. Allerdings wurden vor dem Weltcup-Wochenende strenge Verhaltensregeln festgelegt.

Der Weltverband (FIS) will die Sportlerinnen von den Journalisten fernhalten. Reporter sollen einen Mindestabstand von eineinhalb Metern einhalten und der Windschutz der Mikrofone nach jedem Interviewpartner gewechselt werden. Ein schier unmögliches Unterfangen.

Damit stellt die FIS auch den ORF vor Probleme, der live aus Italien überträgt. Die TV-Zuschauer müssen sich wohl auf peinlich berührte Sportlerinnen einstellen, wenn pflichtbewusste Moderatoren und Experten bei Interviews versuchen, sie auf Abstand zu halten.

Handeschütteln ist streng verboten. Pressekonferenzen, Siegerehrungen und Startnummern-Vergaben wurden gestrichen.

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