ORF-Lady warnt: "Streams können schwierig werden"

Im Notfall können Streaming-Plattformen wie Netflix und Amazon Prime Video abgeschaltet werden. ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnherr warnt vor Streamin-Knappheit.
"Wer TV sehen will, sollte wenn möglich ganz altmodisch das Fernsehgerät einschalten. Gilt auch fürs Radio. Wenn jeder nur noch streamt, könnte das bald schwierig werden", warnt ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnherr. Der Hintergrund: Weil viele Österreicher Corona-bedingt entweder zuhause in Quarantäne oder in Home Office sitzen, wird es eng mit der Badndbreite.

Nutzer werden deshalb aufgerufen, ihren Streamingkonsum auf den Filmplattformen einzuschränken und auch das klassische Fernsehen lieber terrestrisch, über Kabel oder Satelliten-Anschluss zu konsumieren. "Die Gefahr, dass die Kapazitäten nicht mehr ausreichen, ist vorhanden", sagte erst kürzlich Branchenkenner Ralf Beyeler vom Onlinevergleichsdienst Moneyland.

Steigende Auslastung

Telefonie- und Datennetze in Österreich werden derzeit stark belastet, heißt es auch von der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH RTR. Von einer Überlastung sei man noch entfernt, geben die heimischen Mobilfunker A1, Magenta und Drei gegenüber der APA an. Eine "Drosselung der Kapazitäten für Videostreaming zugunsten anderer Anwendungen" wäre aber möglich, heißt es.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der größte Datentreiber derzeit: Das Videostreaming nach den herkömmlichen Bürozeiten. Was momentan noch die Lage ausgleicht: Das Streamingangebot der Plattformen passt sich an die verfügbare Bandbreite an. Möglich wäre es aber bei einer drohenden Überlastung, gemeinsam mit den Anbietern die temporäre Abschaltung "weniger wichtiger Dienstleistungen" zu beschließen. Darunter versteht man Dienste wie Netflix oder Youtube.





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