Ostereier: Schädliche Stoffe machen Kinder krank

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Die Umweltorganisation Greenpeace schaute sich auch heuer wieder die Farben zum Eierfärben näher an. Das erschreckende Ergebnis: 50 von 60 getesteten Ostereierfarben enthalten bedenkliche Farb- ider Zusatzstoffe - meist Azofarbstoffe. Diese stehen in Verdacht vor allem für Kinder gesundheitsschädlich zu sein.

Die Greenpeace-Konsumentenplattform hat im heimischen Handel erhätliche Ostereierfarben zum Selbstfärben unter die Lupe genommen und erschreckendes festgestellt. 50 der 60 gestesten bunten Eier enthalten Azofarbstoffe, die vor allem bei Kleinkindern zu Allergien und Hyperaktivität führen können.

Problematische Farben ersetzen

Greenpeace kritisier, dass in der EU alle Lebensmittel, die giftige Azofarbstoffe enthalten, normalerweise mit Warnhinweisen gekennzeichnet sein müssen - außer Eierfarben. "Viele österreichische Ostereier-Hersteller haben gezeigt, dass man problematische Farben durch harmlose ersetzen kann. Umso unerklärlicher ist es, dass diese Farbstoffe in Eierfarben zum Selbstfärben weiterhin im Handel angeboten werden", sagte Greenpeace-Konsumentensprecherin Claudia Sprinz.

Im Test positiv aufgefallen ist die Supermarktkette "Hofer". Diese hat zwei Azofarbstoff-freie Eierfarben im Sortiment angeboten. Wer auf bedenkliche Farben verzichten möchte, kann auf biologische Färbemittel wie zum Beispiel Kurkuma oder Zwiebelschalen zurückgreifen.

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