Österreicher europaweit am frühesten in Pension

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In keinem anderen westeuropäischen Land gehen die Arbeitnehmer früher in Pension als in Österreich - das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Die Folge: Das Pensionssystem gehört reformiert!

In keinem anderen westeuropäischen Land gehen die Arbeitnehmer früher in Pension als in Österreich – das ist das Ergebnis einer neuen Studie. Die Folge: Das Pensionssystem gehört reformiert!

Jahr für Jahr ermittelt die deutsche Allianz-Gruppe den weltweiten "Pension Sustainability Index", in dem das reale Pensionsantrittsalter in insgesamt 50 Staaten miteinander verglichen wird. Im aktuellen Ranking ist Österreich weiter abgerutscht und rangiert nur mehr auf dem 27. Platz.

Denn in keinem westeuropäischen Land scheiden die Menschen früher aus dem Arbeitsprozess aus als bei uns – aktuell bereits mit durchschnittlich 58 statt mit 65 Jahren, wie es gesetzlich festgeschrieben wäre. Folge: Wir haben Reformbedarf beim Pensionssystem. Es braucht eine Kombination von gesetzlich verankerter, starker betrieblicher sowie privater Altersvorsorge. Zudem müsste eine Zusatzvorsorge für Berufsunfähigkeit, Hinterbliebene und Pflege in Eigenverantwortung finanziert werden.

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