ÖVP-Chefverhandler will Koalition mit FPÖ

Wirtschaftslandesrat Michael Strugl, der Koalitionsverhandler der ÖVP zeigt schon vor dem Start der Sondierungsgespräche eine klare Tendenz zur FPÖ. Er sehe bei den Freiheitlichen mehr Reformorientierung als bei der SPÖ. Josef Pühringer ist darüber nicht so glücklich.
Wirtschaftslandesrat eine klare Tendenz zur FPÖ. Er sehe bei den Freiheitlichen mehr Reformorientierung als bei der SPÖ. Josef Pühringer ist darüber nicht so glücklich.

Strugl betonte, dass die FPÖ bisher bei allen Projekten mitgegangen sei. Von Schwarz-Rot-Grün hält er "nichts". ist "wenig erfreut" über die klare Tendenz, die sein Parteikollege bereits vor Beginn der Sondierungsgespräche an den Tag legt.

Der starke Überhang, den der Koalitionsverhandler damit zeigt, untermauert er im Gespräch mit den "Oberösterreichischen Nachrichten" zuusätzlich mit Lob für die FPÖ und ihren OÖ-Chef .

Reformorientierung

Chefverhandler und Wirtschaftslandesrat Strugl sieht bei der FPÖ derzeit "die größere Reformorientierung. Bei allen Veränderungsprojekten, die ich in meinem Ressort gemacht habe, ist die FPÖ mitgegangen. Von der Reform der Technologie- und Marketinggesellschaft bis hin zur Raumordnungsnovelle."

Mit Haimbuchner könne man "konstruktive" Gespräche führen, Strugl glaubt, dass einer Zusammenarbeit nichts im Wege steht.

Pühringer "not amused"

Landesparteiobmann Josef Pühringer gefällt das gar nicht. Persönliche Vorlieben seien bei einer künftigen Regierungskonstellation für ihn "nicht relevant", aber "Es ist sicherlich nicht gescheit,  vor Verhandlungen  derartige Präferenzen zu treffen." Manfred Haimbuchner ist selbstverständlich sehr erfreut über Strubls Vorlieben.

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