ÖVP-Politikerin wechselt zu Neos, kritisiert Ex-Partei

Das neue Team der Neos Korneuburg rund um Sabine Tröger (2.v.l.)
Das neue Team der Neos Korneuburg rund um Sabine Tröger (2.v.l.)Bild: Neos
Sabine Tröger, bis zuletzt ÖVP-Gemeinderätin in Korneuburg, wechselt zu den Neos. Sie könne bei der Postenschacherei der VP nicht mehr zusehen, gibt sie als Grund an.
Die Pinken in Korneuburg stellen sich für die Gemeinderatswahl im Jänner 2020 neu auf. An der Spitze: Eine Frau, die man in der Weinviertler Stadt als ÖVP-Politikerin – und Sportlerin – kennt.

Sabine Tröger (52) war eine erfolgreiche österreichische Sprinterin, holte mehrmals EM-Medaillen und nahm 1992 sogar bei den Olympischen Spielen in Barcelona teil.

Nach dem Ende ihrer aktiven Sportkarriere engagierte sie sich in ihrer Heimatgemeinde im Gemeinderat und vertritt seither die Agenden Freizeit und Sport.

CommentCreated with Sketch.23 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Konnte es nicht kommentarlos hinnehmen"

Doch die Mitgliedschaft bei der Volkspartei ist nun Geschichte. Ab sofort ist Tröger nämlich Neos-Mitglied. "Die Begleitumstände haben es unmöglich gemacht, weiterhin als Gemeinderätin der ÖVP tätig zu sein. Ich wäre gezwungen gewesen, zu Missständen zu schweigen, wegen des Klubzwangs Entscheidungen gegen die Stadt zu treffen und die klassischen Postenschacher, wo Personen in Funktionen gehievt werden, für die sie nicht qualifiziert sind, kommentarlos hinzunehmen. Letzten Endes habe ich gesehen, welchen Schaden diese Machtpolitik für die Allgemeinheit verursacht und die Konsequenzen daraus gezogen."

Bis zur Gemeinderatswahl ist sie nun fraktionslose – sprich "wilde" – Abgeordnete im Stadtparlament.

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