Papst warnt davor, zu viele Flüchtlinge aufzunehmen

Bild: Reuters

Bei einer Pressekonferenz auf dem Heimflug von seiner Schweden-Reise warnte Papst Franziskus die Regierungen in Europa, nicht mehr Flüchtlinge aufzunehmen, als ihre Länder integrieren können.

"Ich finde, dass man theoretisch sein Herz keinem Flüchtling verschließen kann. Aber auch [die Regierenden] müssen sehr offen dafür sein, [Flüchtlinge] zu empfangen und zu kalkulieren, wie man sie unterbringt. Denn ein Flüchtling muss nicht nur empfangen sondern auch integriert werden", so Franziskus.

"Wenn ein Land eine... nennen wir es 'Aufnahmefähigkeit' zur Integration... hat, dann sollte man es bis zu diesem Limit machen", führte er weiter aus. "Man kann auch einen politischen Preis für unweise Kalkulationen zahlen, wenn man mehr aufnimmt als man integrieren kann." In diesem Zusammenhang warnte er auch vor der Bildung von Ghettos. Dies sei eine "gefährliche" Entwicklung die vermieden werden sollte.

Gleichzeitig betonte der Papst aber, dass "Europa aus Migration gemacht ist". Außerdem sei "Umsicht" der beste Ratgeber in der Flüchtlingskrise.

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