Parkpickerl: Wiener lassen Wut freien Lauf!

Bild: Leserreporter Michael Mandl

Damit hat die Politik wohl nicht gerechnet. Wegen der Einführung der neuen Parkpickerlzonen in Wien bekommen sich zusehends Bürger, Anrainer und Pendler in die Haare. Am Dienstag wurden aufgestochene Reifen publik (Heute.at berichtete), jetzt schickt uns ein Leserreporter dieses Bild von einem völlig zerkratzten Autolack.

), jetzt schickt uns ein Leserreporter dieses Bild von einem völlig zerkratzten Autolack.

"Parken Nein" wurde in großen Buchstaben am Heck des Autos eingekratzt. Vermutlich aus reinem Pendler-Hass, weil der Pkw ein Münchner Kennzeichen hatte und in einem Grätzel parkte, dass im Augenblick besonders "umkämpft" und zugeparkt ist.

Eine weitere Leserin, Sandra P., schickte uns folgenden Lagebericht aus ihrer Wohngegend: "Ich wohne in der Ottakringerstraße stadtauswärt, umittelbar wo die Grenze der Parkzone aufhört. Ich musste von meinem Privatparkplatz nach vier Tagen ein Auto abschleppen lassen. Der Racheakt folgte, mein neues Auto (Wiener Kennzeichen) wurde mit Katzenstreu ruiniert."

"Jeden Tag stehen nun auf diesem Privatparkplatz zehn Autos, die dort nicht hingehören. Innerhalb der Zone vor allem dem Ende zu, ist gähnende Leere mit massenweise Parkplätzen, die keiner braucht, alleine beim Kongressbad. Als ich dies in Ottakring zur Anzeige brachte, waren hinter mir sieben Personen, deren Auto ebenfalls auf gemeine Art zerkratzt wurde."

Täglich rund 1.000 Strafzettel

Rund 1.800 Strafzettel wurden am Donnerstag letzter Woche ausgestellt. So viele waren es in der ersten Woche an keinem weiteren Tag. Die Zahl habe sich derzeit bei rund 1.000 täglich eingependelt, so Johann Brigl von der Parkraumüberwachung. Etwa ein Drittel der Beanstandungen betrifft demnach den Bezirk Meidling und da vor allem den Bereich Wienerberg und Untermeidlinger Straße.

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