Paukenschlag! Wien schließt zwei Corona-Teststraßen

Die Teststraße beim Schloss Schönbrunn wird geschlossen.
Die Teststraße beim Schloss Schönbrunn wird geschlossen.HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Corona-Knaller in der Bundeshauptstadt! Das Testangebot der Stadt Wien wird reduziert, zwei Corona-Teststraßen schließen die Türen.

Das Corona-Testangebot in der Bundeshauptstadt wird verkleinert! Wie "ORF Wien" am Dienstag berichtet, endet der Testreigen beim Schloss Schönbrunn und im Dusika-Stadion. Zudem kündigen sich auch für den Herbst weitere Veränderungen an.

Wegen der Vorarbeiten für den Abriss wird das Dusika-Stadion in der Leopoldstadt geschlossen. Bis Freitagabend haben Personen noch die Möglichkeit, dort einen Corona-Test zu machen, dann ist Schluss. Auch die Teststraße beim Schloss Schönbrunn macht zu.

Acht Teststraßen, 16 Gurgelboxen

Da der Nutzungsvertrag ausläuft, werden sowohl der Walk-in in der Orangerie (Freitagabend) als auch der Drive-in am Busparkplatz (Freitagmittag) geschlossen, berichtet "ORF Wien". Aus dem Büro von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) heißt es gegenüber dem ORF, dass vorerst nicht mit neuen Angeboten nachgebessert wird.

In Wien gibt es dann insgesamt noch acht Teststraßen und 16 Gurgelboxen. Mit diesen sei man laut dem Büro von Hacker sehr gut aufgestellt. Zudem zeigt sich die Stadt mit dem "Alles gurgelt"-Angebot sehr zufrieden. Dieses werde sehr gut angenommen, heißt es weiter.

Auch die Nachfrage nach Corona-Teststraßen sei nicht mehr so hoch, wie noch zu Beginn, berichtet der "ORF Wien". So lag die Auslastung in der Vorwoche bei 55 Prozent. Auch die Antigen-Tests würden aufgrund der steigenden Durchimpfungsrate weiter zurückgehen. Im Gegensatz dazu ist die Nachfrage nach PCR-Tests gestiegen, die in der Nachtgastronomie oder auch bei Reisen mittlerweile Pflicht sind.

Teststraße parallel zu Events?

Laut "ORF Wien" werden aber bereits neue Standorte angedacht, vor allem von den Gurgelboxen verspricht sich die Stadt dabei viel. Sie brauchen nämlich nicht nur weniger Platz, sondern auch weniger Personal und dürften damit wohl billiger sein als eine Teststraße.

Außerdem könnte es auch neue Teststraßen geben, etwa mit Drive-in-Angeboten. Im Herbst läuft dann auch der Vertrag mit der Wiener Stadthalle aus, die Gespräche mit den Verantwortlichen würden aber bereits laufen, heißt es in dem Bericht. Bis Mitte September muss es hier zu einer Lösung kommen, dann spielen dort die "Böhsen Onkelz".

Vorstellbar sei laut Stadt Wien etwa eine Teststraße parallel zu den Veranstaltungen zu betreiben oder Gurgelboxen am Gelände aufzustellen, berichtet "ORF Wien".

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