Physik-Nobelpreis an drei Astrophysiker vergeben

Drei Forscher teilen sich in diesem Jahr den Nobelpreis für Physik: James Peebles, Michel Mayor und Didier Queloz.
Der diesjährige Nobelpreis für Physik geht zur einen Hälfte an James Peebles für theoretische Entdeckungen in der physikalischen Kosmologie sowie zur anderen Hälfte an Michel Mayor und Didier Queloz für die Entdeckung eines Exoplaneten um einen sonnenähnlichen Stern.

Peebles' theoretische Rahmenarbeit habe die Grundlage für unser modernes Verständnis der Geschichte des Universums erschaffen, erklärt das Nobelpreiskommitee. Michel Mayor und Didier Queloz haben in ihrer Arbeit unsere Galaxie erforscht und nach unbekannten Welten abgesucht. 1995 haben sie den ersten Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt.



CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Alle drei Forscher haben unser Verständnis für das Universum bedeutend erweitert. Darum erhalten sie den mit neun Millionen schwedischen Kronen (umgerechnet ungefähr 830.000 Euro) dotierten Nobelpreis im Bereich Physik.

Physik-Nobelpreis 2018 für Laser-Forschung

Im Jahr 2018 gewannen der Amerikaner Arthur Ashkin, der Franzose Gérard Mourou und die Kanadierin Donna Strickland. Mit ihr wurde bei der 112. Preisverleihung erst zum dritten Mal in der Geschichte des Physik-Nobelpreises eine Frau ausgezeichnet. Die Forscher erhielten die Auszeichnung für ihre Entwicklung von Laser-Werkzeugen.

Der Nobelpreis ist die begehrteste wissenschaftliche Auszeichnung der Welt. Er wurde von Alfred Nobel, dem Erfinder des Dynamits, gestiftet und zum ersten Mal 1901 vergeben. Die Entscheidung fällt die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften.

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